Di, 12. Dezember 2017

Schlimmer Verdacht

01.09.2010 15:53

Vor Siebenjähriger im Keller entblößt - Mann angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat einen 22-jährigen Bürokaufmann wegen des Verdachtes des versuchten sexuellen Missbrauchs an einem siebenjährigen Mädchen angeklagt. Der bisher unbescholtene Mann soll das Kind vor einem Lift in einem Wohnhaus in der Stadt Salzburg gepackt und in den Keller gezerrt haben. Dort habe er sich vor dem Mädchen völlig entblößt und es aufgefordert, ihn an seinen Genitalien zu berühren.

"Die Siebenjährige lief schreiend in die Wohnung der Mutter. Der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später gefasst", erklärte die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, Barbara Feichtinger, am Mittwoch.

Der Vorfall ereignete sich laut Justiz bereits am 8. Juli 2010 um 17.15 Uhr. Aufgrund der Beschreibung des Verdächtigen sei er schnell ausgeforscht worden, sagte die Staatsanwältin. Das Opfer habe den Tathergang ruhig geschildert, der Beschuldigte meinte bei seiner Einvernahme, er neige zu exhibitionistischen Handlungen, aber nur dann, wenn ihn niemand sehe.

Er sei dem Mädchen zwar begegnet, habe ihm aber nichts getan. "Im Grunde bestreitet er die Tat", erklärte Feichtinger. Der ledige Bürokaufmann sitzt in U-Haft.

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