Do, 14. Dezember 2017

"Nicht meine Absicht"

09.08.2010 07:57

Ex-Softporno-Darstellerin brachte HP-Chef zu Fall

Mark Hurd (im Bild links) musste vergangene Woche von seinem Amt als Chef des weltgrößten Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) zurücktreten, nachdem bekannt geworden war, dass er der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde. Nun hat sich die Frau in die Öffentlichkeit gewagt, die den Skandal ins Rollen brachte: Es handelt sich um Ex-Softporno-Darstellerin Jodie Fisher (Bild Mitte 1992 und rechts heute), nun Schauspielerin und Geschäftsfrau.

Überraschenderweise lässt die 50-Jährige verlauten, sie sei "überrascht und traurig" darüber, dass Hurd seinen Job verloren habe. Das sei nie ihre Absicht gewesen.

Fisher schloss von 2007 bis 2009 immer wieder Verträge mit der Marketingabteilung von HP, sie erhielt bis zu 5.000 US-Dollar pro Veranstaltung, wo sie für die Begrüßung und gegenseitige Vorstellung von Firmenchefs verantwortlich war.

In einer von ihrer Anwältin verbreiteten Stellungnahme bestätigt Fisher Hurds Aussage, wonach die beiden nie eine sexuelle Beziehung unterhalten hätten. Worauf sich der Vorwurf der sexuellen Belästigung bezog, ist weiterhin unklar. Inzwischen wurde die Klage jedoch fallengelassen, nachdem Hurd einen Tag vor seinem Rücktritt eine unbekannte Summe als Entschädigung an Fisher bezahlt hat.

Laut HP musste Hurd sein Amt auch nicht aus diesem Grund abgeben, sondern weil im Zuge der internen Ermittlungen herausgekommen sei, dass eine "enge persönliche Beziehung" zu einer Geschäftspartnerin zu unzulässigen Zahlungen ohne geleistete Arbeit und gefälschten Spesenabrechnungen geführt habe.

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