So, 17. Dezember 2017

Material vergiftet

07.08.2010 19:15

Fünfjähriger verätzt sich im Urlaub Haut mit Henna-Tattoo

Für Barbara und Robert Paganal aus Seekirchen in Salzburg hat der Türkei-Urlaub mit einem Albtraum geendet. In ihrem Fünf-Sterne-Hotel in Belek hatten sie ihrem fünfjährigen Sohn Sebastian ein scheinbar harmloses Henna-Tattoo machen lassen. Zu Hause in Salzburg stellte sich heraus: Das verwendete Henna war giftig und verätzte die Haut!

"Papa, Papa, bitte darf ich mir so ein Tattoo machen lassen?", bettelte der kleine Sebastian. "Ich willigte ein", so Robert Paganal (35) zur "Krone": "Schließlich ist so etwas eine nette Urlaubserinnerung, das hält ein paar Tage und dann ist alles wieder weg." Doch weit gefehlt.

"Kaum waren wir in Salzburg", so Sebastians Vater, "da begann seine Haut zu brennen und zu jucken." Die Eltern brachten ihren Buben ins Salzburger Landeskrankenhaus, dort stellte man fest: "Das Material, mit dem das Tattoo gezeichnet wurde, war höchstwahrscheinlich vergiftet." Zurück blieb eine Narbe wie ein Brandmal.

Schwere Körperverletzung
Auch für AK-Konsumentenschützer "faktisch eine schwere Körperverletzung". Robert Paganal: "Hunderte Kinder haben sich das machen lassen. Ich möchte nur eines, die Eltern warnen: Hände weg davon!"

Kronen Zeitung

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