Di, 17. Oktober 2017

Für Gottes Lohn

14.06.2010 11:14

Wo die Not am allergrößten ist, hilft Verein aus

Sie sind immer zur Stelle, wenn Notleidende tatkräftige Unterstützung brauchen, und wenn es gilt, die Umwelt zu schützen – 40 engagierte Mitglieder des Vereins „Hilfe für Mensch und Natur“ aus Krems arbeiten kostenlos bei Sozialprojekten mit. Derzeit sind die Freiwilligen im Burgenland auf dem Sterntalerhof im Einsatz.

„Vom Schüler über Angestellte bis zum rüstigen Pensionisten, bei uns arbeitet Jung und Alt Seite an Seite für die gute Sache“, sagt Obmann Eduard Diwisch. Seit 1996 setzt sich sein Verein unermüdlich für unschuldig in Not geratene Menschen ein, gratis versteht sich. „Nach dem verheerenden Hochwasser 2006 sind wir mit einem vollbesetzten Autobus nach Dürnkrut gefahren, um die Opfer zu unterstützen und Schäden zu beseitigen“, erinnert sich Diwisch. Sein Team errichtet aber auch Naturlehrpfade oder hilft auf einer Alm den Bauern. In Kärnten hatten die Freiwilligen für Gottes Lohn alte Mühlen repariert.

Voller Engagment gehen die ehrenamtlichen Arbeiter derzeit auf dem Sterntalerhof in Loipersdorf-Kitzladen ans Werk. In dem weitläufigen Therapiezentrum für krebskranke Kinder werden Sträucher und Bäume gepflanzt, Zäune für die Pferdekoppel errichtet. „Ab 20. Juni sind wir wieder vor Ort, um einen Stall für die hauseigenen Ziegen zu bauen“, erklärt Diwisch.

Wer die Einsätze des Vereins „Hilfe für Mensch und Natur“ mitfinanzieren will, kann spenden: Raiffeisenbank Krems, BLZ 32397, Kontonummer 5165. „Auch neue Mitglieder sind bei uns immer willkommen“, betont Diwisch. Bei Interesse kann man sich unter der Telefonnummer 0664/3557172 melden.

von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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