Mi, 13. Dezember 2017

Ex-Mann "verkauft"

01.06.2010 11:22

Sarah Ferguson gesteht Oprah: "Ich war betrunken"

Neue Aufregung um die Ex-Schwiegertochter der Queen, Sarah Ferguson. Gut eine Woche nachdem sie von einer britischen Zeitung dabei gefilmt worden war, wie sie einem als Geschäftsmann getarnten Journalisten für eine halbe Million Pfund (575.000 Euro) Kontakt zu ihrem Ex-Mann Prinz Andrew verspricht, hat sie jetzt gestanden, dass sie während des "Deals" völlig betrunken gewesen sei. Außerdem berichten Zeitungen, sie hätte vor Jahren ein unmoralisches Angebot eines saudischen Prinzen erhalten.

In der Talkshow von Oprah Winfrey vom Montag gibt die 50-jährige Herzogin zu, dass sie zum Zeitpunkt der Geschäftsanbahnung alkoholisiert gewesen sei. "Ich war betrunken", so die Mutter der britischen Prinzessinnen Beatrice und Eugene. "Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich getrunken habe, weißt du, ich war nicht ganz bei mir", so die royale Skandal-Nudel weiter. Deshalb habe sie die Brisanz der Situation nicht erkannt. Das peinliche Tape, das sie bei ihrer Untat zeigt, will sie noch nicht gesehen haben. "Ich habe dem Teufel noch nicht ins Gesicht geschaut", erklärte Fergie der Talkmasterin, "ich war in diesem Moment in der Gosse."

Von Zeitung in die Falle gelockt
Die Zeitung "News of the World" hatte die rothaarige Ex-Prinzessin im Mai offenbar auf einen konkreten Verdacht hin in eine Falle gelockt und ihr 575.000 Pfund für die Anbahnung eines Gespräches mit Prinz Andrew angeboten. Andrew ist seit 2001 Großbritanniens Sonderbotschafter für internationalen Handel und Investitionen und damit für Geschäftsleute einer der wichtigsten Kontakte im Inselreich.

Als Anreiz hatten die getarnten Reporter beim Treffen in einem Separee eines Nobelrestaurants in der Nähe des Buckingham Palace 40.000 Pfund als Anzahlung verlockend auf einen Tisch vor der Herzogin ausgelegt. Die Herzogin hatte am Ende des mitgefilmten Gesprächs, in dem sie sagt, "500.000 Pfund, wenn Sie können, an mich, öffnen Türen…", nach einem Koffer gegriffen, in dem sie die Anzahlung mitgenommen hat.

Unmoralisches Angebot von Scheich
Unmoralische Angebote soll die Herzogin von York in der Vergangenheit immer wieder erhalten haben. So sagte ihr Biograf Allan Starkie der "New York Post", dass sie vor Jahren von einem saudischen Prinzen angeboten bekommen habe, ihre Schulden zu begleichen. Ferguson hätte damals Schulden in Höhe von drei Millionen Pfund (3,5 Millionen Euro) gehabt. Er selbst habe sie einem Mitglied eines saudischen Königshauses vorgestellt. Getroffen habe sie den Mann dann alleine. Der Prinz hätte im Morgenrock und mit laszivem Grinsen auf sie gewartet. "Als er versuchte, sie zu küssen, flüchtete sie nach Hause und rief mich an", so Starkie, der auch sagt, dieses Angebot habe Ferguson abgelehnt.

Sarah Ferguson und Prinz Andrew sind seit 1996 geschieden, sind aber weiter freundschaftlich verbunden. Mit dem geplanten Verkauf seiner Person hatte der Prinz nichts zu tun.

Foto: Viennareport

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