So, 19. November 2017

Strafanzeige läuft

07.04.2010 11:34

Handball-Trainerin (40) soll Affäre mit 13-Jährigem haben

In Wiener Neustadt soll eine 40-jährige Handball-Trainerin ein Verhältnis mit einem 13 Jahre alten Schützling gehabt haben. Der Verein habe die Frau inzwischen gefeuert, der Vater des Buben hat Strafanzeige erstattet. Der Abschlussbericht zu den Ermittlungsverfahren wegen schwerem sexuellen Missbrauchs von Unmündigen ist am Mittwochnachmittag bei der Staatsanwaltschaft eingelangt. Ob und wann Anklage erhoben wird, sei noch nicht absehbar.

Magistratssprecher Thomas Iwanschitz erklärte am Mittwoch, dass das ungleiche Paar offenbar bei der Mutter des 13-Jährigen wohne. Laut den erhebenden Kriminalisten dürfte der Kontakt der Trainerin, die von einem Handballverein inzwischen ausgeschlossen wurde, zu ihrem ehemaligen Schützling vorerst "unterbunden" sein. Der noch Unmündige, der im Juli 14 Jahre alt wird, scheine jedenfalls "sehr verliebt" zu sein. Die 40-Jährige sei geständig.

Getrennt lebender Vater erstattete Anzeige
Die Affäre sei in den vergangenen Wochen aufgeflogen, hieß es seitens des Wiener Neustädter Rathauses. Das Jugendamt Wiener Neustadt, an das sich der getrenntlebende Vater des Buben zunächst gewandt hatte, wird laut Magistratssprecher Thomas Iwanschitz die Mutter in den kommenden Tagen noch einmal zu einem Gespräch bitten. Es sei eine Intention, dem noch 13-Jährigen auch Hilfestellung anzubieten. Es handle sich um eine Angelegenheit, "um die man sich kümmern muss".

Verein: Trainerin nach Gerüchten sofort suspendiert
Der betroffene Verein teilte am Mittwoch mit, die Trainerin wäre sofort nach Bekanntwerden der ersten Gerüchte "von ihrem Amt suspendiert" und in der Folge "vom Verein ausgeschlossen" worden sei. Das Burschenteam hat inzwischen einen neuen Trainer, wurde am Donnerstag auf der Homepage des Vereins bekanntgegeben. Mit dieser Vorgangsweise sei ein "Zerfall der Mannschaft, inklusive des dazugehörigen finanziellen Schaden, in Kauf genommen" worden.

Der Verein wolle seiner Verantwortung der Jugend gegenüber gerecht werden, hieß es. Der Vorstand werde daher auch in Zukunft bei den kleinsten Verdachtsfällen "genauso strikt gegen die Beteiligten durchgreifen".

Symbolbild
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