Fr, 17. November 2017

Angst vor Tierhasser

04.03.2010 17:15

Hund im Waldviertel wegen Gift beinahe verendet

Angst und Schrecken verbreitet ein irrer Tierhasser in Raabs an der Thaya im Waldviertel – der Unbekannte legt Giftfallen aus. "Ein Marder ist bereits verendet", sagt ein Polizist. Auch ein Hund wäre beinahe einem gemeinen Anschlag zum Opfer gefallen. Der Vierbeiner wurde jedoch dank schneller Behandlung gerettet.

Peter R. (35) wollte mit seinem Hund eigentlich einen unbeschwerten Spaziergang am Rande eines Feldes machen. Unter einem Busch nahm "Billy" aber dann den verhängnisvollen Köder auf, dem Carbofuran beigemengt war. Wenig später begann das Gift bereits zu wirken. "Nur dank einer schnellen Behandlung beim Tierarzt konnte der Mischling gerettet werden", berichtet ein Polizist. Der Vierbeiner ist glücklicherweise bereits auf dem Weg der Besserung.

Im Ort herrscht Angst um die Haustiere
Einem Marder, der von dem Gift ebenfalls fraß, war jedoch nicht mehr zu helfen. Das Tier verendete qualvoll. Im Ort herrscht jetzt Angst um die geliebten Haustiere: "Wir wissen ja nicht, was der Täter sonst noch alles plant", macht sich eine Pensionistin (68) große Sorgen.

Bei der Polizei laufen die Ermittlungen unterdessen auf Hochtouren. Auch das Landeskriminalamt wurde bereits eingeschaltet. Bei dem von dem unbekannten Täter eingesetzten Mittel Carbofuran handelt es sich um ein hochgiftiges Pestizid, das von Tierhassern leider immer wieder verwendet wird. "Es ist bereits in geringen Mengen tödlich, wenn rasche Hilfe ausbleibt", warnt ein Tierschutz-Experte.

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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