Mi, 18. Oktober 2017

Auch für Mittersill?

25.02.2010 09:23

Kinderärzte aus Schwarzach helfen im Krankenhaus Zell

"Eine eigene Kinderabteilung für unser Krankenhaus wäre nicht sinnvoll", sagt auch der Zeller Bürgermeister Hermann Kaufmann. Stattdessen arbeiten die Pinzgauer eng mit dem Schwarzacher Spital zusammen und bieten damit bestmögliche Versorgung für Mütter und Kinder. Das könnte auch ein Vorbild für Mittersill sein.

Carmen Vorderegger aus Taxenbach hält ihre Celine-Annabelle liebevoll im Arm. Sie war am Mittwoch die einzige junge Mutter auf der Babystation von Zell am See – und bestens versorgt.

Seit einem Jahr ist laufend ein Kinderarzt aus Schwarzach in Zell im Einsatz. So ist sichergestellt, dass alle Neugeborenen gleich kinderärztlich untersucht werden. Der Spezialist ist auch für sämtliche Kinder an anderen Abteilungen da. Und er garantiert eine deutlich verbesserte Versorgung für den Pinzgau – jetzt können auch zuckerkranke Mütter im Zeller Spital versorgt werden, dazu gibt es Hüft-Messungen für die Babys, und der Arzt steht bei geplanten Kaiserschnitten immer bereit.

"Eine echte Verbesserung, die sich schon ein Jahr lang bewährt", sind die Primarärzte Herwig Schmiedl (Gynäkologie Zell, links im Bild) und Josef Riedler (Kinderabteilung in Schwarzach) überzeugt. Eine ähnliche Kooperation könnte es mit Mittersill geben, "das würde dem ganzen Pinzgau helfen", ist der Zeller Spitals-Chef Rudolph Pointner überzeugt. Stadtchef Hermann Kaufmann (im Bild rechts) ist gesprächsbereit: "Wir bieten eine faire Zusammenarbeit an, das verspreche ich."

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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