Mo, 20. November 2017

Amt lehnt ab

08.12.2009 20:25

Kremser Bürger verlieren erneut „Telefon-Kampf“

Krems soll eine einheitliche Telefonvorwahl und übersichtliche Postleitzahlen haben – diesen Wunsch hegen Bürger und einige Politiker seit Langem. Im Frühjahr gab es, wie berichtet, wieder einen Vorstoß. Die zuständige Stelle ließ sich Zeit, jetzt kam die Abfuhr: Eine Umstellung sei "zu aufwändig und teuer".

Verwirrend, unübersichtlich und nicht den lokalen Gegebenheiten angepasst finden viele Telefonbesitzer die Tatsache, dass Teilnehmer südlich der Donau eine andere Vorwahl haben als jene nördlich des Stroms. Auch die uneinheitlichen Postleitzahlen sorgen immer wieder für Ärger. Unter Federführung von VP-Bürgermeisterin Inge Rinke stellte der Magistrat deshalb ein Ansuchen auf Vereinheitlichung.

Die Telekom-Regulierungs-Gmbh lehnte das ab: "Nach Abwägung er Interessen aller Betroffenen scheint der Vorteil einer einheitlichen Ortskennzahl die komplexen technischen Umstellungen und den finanziellen Aufwand für Festnetzbetreiber und Kunden nicht zu rechtfertigen."

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

 

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