Mi, 22. November 2017

„Wiltener“ für Afrika

28.10.2009 11:35

Die Sängerknaben singen für Schulbau in Dorf in Kenia

In einer kleinen Dorfschule mitten in Afrika lernen die Kinder nicht nur Lesen und Schreiben. Sie lernen auch Deutsch. Der Grund: Simon Fritz aus Tirol unterrichtete dort ein Jahr. Wieder daheim haben ihn aber die Erfahrungen aus der kenianischen Schule nicht losgelassen. Seit 16 Jahren ist Simon Fritz ein Wiltener Sängerknabe und die sangen jetzt für die Schule in Afrika.

"Kinder für Kinder" war das Motto des Konzertes der Wiltener Sängerknaben im Innsbrucker Congress. Aber die Unterstützung ist damit nicht vorbei. Johannes Stecher, der künstlerische Leiter der Wiltener Sängerknaben, und Simon Fritz werden am Projekt weiterarbeiten. Die "Wiltener" werden die Kinder in der kleinen Dorfschule in Afrika nicht vergessen.

Schule ist einzige Chance
Die Dorfschule ist für die Kleinen die einzige Chance auf ein besseres Leben. Ein besseres Leben, für das die "Wiltener" einen Beitrag leisten wollen. Ein Jahr lang unterrichtete Simon Fritz in der Schule. Ein Jahr, das ihn geprägt hat. Ein Jahr, das er nicht vergessen wird. Mit dem Erlös des Konzertes hoffen Stecher und Fritz zwei weitere Schulräume errichten zu können und auch das nötige Geld aufbringen zu können, um für die Schulkinder einen Brunnen zu bauen.

Spenden dringend erbeten
Simon Fritz wird schon bald wieder nach Ugari reisen. Er wird dort selbst die Bauarbeiten leiten. Die "Wiltener" hoffen auch, dass noch viele Tiroler mithelfen, den Kindern von Ugari eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Spenden sind dringend erbeten. Auf der Website der Sängerknaben (siehe Link in der Infobox) gibt es dazu alle Details.

von Moni Brügeller, Tiroler Krone

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