Di, 21. November 2017

Tragisches Unglück

19.09.2009 17:38

16-jähriger Mopedfahrer stürzt in Bach - tot

Nur sechseinhalb Stunden nach dem Tod eines deutschen Motorradfahrers bei einem Verkehrsunfall in St. Martin bei Lofer (Pinzgau) ist in der Nacht auf Samstag ein einheimischer Mopedfahrer in Zederhaus (Lungau) ums Leben gekommen. Der 16-jährige Schüler war gegen ein Brückengeländer geprallt, in den Zederhausbach gestürzt und anschließend 400 Meter weit abgetrieben worden. Sein Vater fand ihn um 8 Uhr tot mitten im Bachbett liegend auf.

Christoph P. hatte sich am Freitagabend noch mit Freunden getroffen. Gegen 1 Uhr Früh brach er auf. Doch auf dem Weg zum Bauernhof seiner Eltern geriet er auf der Glanzerbrücke in Zederhaus auf die linke Fahrbahnseite, prallte gegen das Geländer und stürzte mit dem Moped in den Bach.

Seine Eltern, sein Bruder und die zwei Schwestern machten sich Sorgen, weil er nicht nach Hause kam. Sie suchten schließlich nach ihm. Christophs Vater musste dann die schreckliche Entdeckung machen: Er fand seinen Sohn, 400 Meter von der Unglücksstelle entfernt, in der Mitte des Bachbetts liegend. Für die Familie brach eine Welt zusammen. Christoph besuchte die Landwirtschaftsschule und sollte in wenigen Jahren den Hof übernehmen.

Riskantes Überholmanöver fordert einen Toten
Nur wenige Stunden zuvor hatte ein riskantes Überholmanöver eines 18-jährigen Autofahrers in St. Martin bei Lofer (Pinzgau) ein Todesopfer gefordert. Der Führerscheinneuling überholte auf der B311 trotz Sperrlinie, Linksabbiegestreifens und Überholverbots mehrere Fahrzeuge und prallte frontal gegen ein entgegenkommendes Motorrad. Der 46-jährige Biker aus Deutschland starb noch an der Unfallstelle.

Der tragische Unfall hatte sich gegen 17.45 Uhr ereignet. Der Motorradfahrer konnte dem überholenden Pkw-Lenker nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Er wurde durch die Wucht des Aufpralls über den Wagen geschleudert und blieb nach rund 30 Metern auf der Fahrbahn liegen.

Pkw-Insassen leicht verletzt
Das Auto des Oberpinzgauers kam nach dem Zusammenstoß von der Straße ab, geriet auf einen Geh- und Radweg und prallte gegen einen Böschung. Der Lenker und seine drei mitfahrenden Freunde im Alter von 15 bis 18 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Alle Insassen wurden vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Zell am See gebracht.

Die Pinzgauer Straße war im Bereich des Ortsteils St. Martin-Luftenstein für etwa eine Stunde gesperrt. Der Autofahrer war laut Polizei nicht alkoholisiert.

Symbolbild

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