Di, 16. Jänner 2018

"Aussterbende Art"

07.09.2009 11:54

4.000 Rotschöpfe am "Rothaarigen-Tag" in Holland

Am Wochenende haben sich rund 4.000 Rotschöpfe aus 36 Ländern sowie etwa noch einmal so viele "Sympathisanten" zum vierten internationalen Rothaarigen-Tag im niederländischen Breda getroffen. Organisator Bart Rouwenhorst verfolgt damit den Artenschutz, verriet er dem deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Schließlich seien nur zwei Prozent der Weltbevölkerung mit rotem Haar gesegnet und Wissenschafter prognostizieren das Aussterben der "Feuerköpfe" im Jahr 2100. Damit ein Kind rote Haare bekommt, müssen beide Eltern rot- oder zumindest sehr hellhaarig sein. Eine Kombination, die weltweit nicht oft zu finden ist.

Rouwenhorst rief das erste Treffen ins Leben, nachdem der Künstler rothaarige Modelle für seine Arbeiten suchte. Auf eine Anzeige hin meldeten sich 150 Frauen. Bei einem ersten Treffen kamen sie darauf, dass sie sich gerne wiedersehen würden. Seither veranstaltet der Maler den Rothaarigen-Tag.

Auch heuer gab es Lesungen, Ausstellungen, Diskussionsrunden und gemeinsame Unternehmungen in Breda. Es tue gut, die gemeinsamen Erfahrungen zu verarbeiten, erklärt Rouwenhorst. "Seit sie denken können, werden sie gehänselt. Rothaarige fallen immer auf. Egal, was sie machen und egal, ob ihnen die Aufmerksamkeit recht ist. Hier können sie die Erfahrungen teilen", so der Organisator zum "Spiegel".

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