Mi, 13. Dezember 2017

Hohe Auszeichnung

12.08.2009 09:57

Schmerztherapie im Kinderspital EU-weit führend

Ein Spitalsbesuch ist für Kinder oft mit Tränen, Leiden und Angst verbunden. Um den Kleinsten den Aufenthalt so strapazenfrei wie möglich zu gestalten, haben sich Salzburgs Medizin-Profis ein Jahr zusammengesetzt und eine eigene Schmerztherapie entwickelt. Der Einsatz lohnte sich, das Projekt wurde nun ausgezeichnet.

An die 20.000 Kinder werden jährlich im Salzburger Kinderspital ambulant behandelt, rund 4.000 müssen operiert werden. "Einen Erwachsenen kannst du fragen", sagt Günther Schimpl, Primar der Kinder- und Jugend-Chirurgie (im Bild). "Wenn aber bei Kindern etwas weh tut, ist das ja nicht messbar."

Ein Jahr Vorbereitungen
PMU-Professor Jürgen Osterbrink hatte eine Idee: "Wir müssen versuchen, den Schmerz zu objektivieren." Und die anschließenden Therapie sollte den Ergebnissen angepasst werden. Es bildete sich ein Team aus Ärzten und Pflegepersonal. Schimpl: "Jeder Mitarbeiter war dabei, auch Eltern waren einbezogen." Ein Jahr dauerten die Vorbereitungen, jetzt wird die Schmerz-Therapie "light" bereits auf den Stationen angewendet.

Smileys helfen, den Schmerz einzustufen
Mehrmals täglich wird dabei das Befinden der kleinen Patienten überprüft. Als besonders hilfreich hat sich dabei eine Art "Schmerz-Barometer" mit Smileys erwiesen. Jetzt kamen auch die Lorbeeren: Die Gesellschaft für Schmerztherapie zeichnete das Spital aus. "Wir sind damit europaweit führend", freut sich Primar Schimpl.

Kronen Zeitung

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