So, 22. Oktober 2017

Rollende "Bombe"

02.08.2009 18:45

Lkw mit Gefahrengut aus dem Verkehr gezogen

Ein ungarischer Frächter ohne Gewissen ist jetzt Beamten der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich auf der A21 im Bereich Alland ins Netz gegangen. Der Sattelzug transportierte Gefahrengüter aus Frankreich nach Rumänien, die nicht richtig gekennzeichnet waren. Zudem war ein Reifen bis tief ins Gewebe beschädigt.

„Der Schwertransporter, er hatte zwei Tonnen brennbare Flüssigkeiten geladen, hätte jederzeit einen Unfall haben können und war eine einzige rollende Bombe“, schildert ein Polizist. Durch fehlende Kennzeichnungen wäre bei einem Unfall das Leben der Helfer in Gefahr gewesen. Der Polizist: „Wir haben sofort die Kennzeichen abgenommen“.

Im Zuge der weiteren Kontrolle stellten die Uniformierten fest, dass zudem falsche Begleitpapiere mitgeführt wurden, die Ladung unzureichend gesichert war und 67 Behälter nicht deklariert waren. Dem Lenker droht nun eine Strafe von 5.200 Euro.

Auch ein völlig verrosteter Sattelzug aus Jugoslawien mit defekten Bremsen wurde aus dem Verkehr gezogen.

von Florian Hitz, Kronen Zeitung
Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).