Do, 23. November 2017

Coup abgebrochen

11.07.2009 18:23

Heurigen-Killer wollte auch in Pizzeria zuschlagen

Riesenglück hatte der Besitzer einer Pizzeria in Wilfleinsdorf im Bezirk Bruck an der Leitha: Wie die "Krone" exklusiv erfuhr, wollte der mutmaßliche Heurigen-Killer von Pachfurth am Abend vor der Bluttat in dessen Lokal zuschlagen. Wegen noch anwesender Mitarbeiter verließ den Täter aber der Mut.

"Ich traute meinen Augen kaum, als ich sein Foto in der Zeitung sah", so Samy Ibrahim (Bild, links), Besitzer der Pizzeria "Mafiosi" in Wilfleinsdorf. Denn nur einen Abend vor dem Heurigen-Mord stand der mutmaßliche Killer vor ihm.

Komplize wartete im weißen Peugeot
"Er kam kurz vor Sperrstunde und wollte Kleingeld in Scheine wechseln." Der zweite Mann wartete - wie dann auch beim Heurigen-Blutbad - im weißen Peugeot.

"Ich erklärte ihm, dass ich gerade die Tageslosung zur Bank gebracht hätte und ihm nicht helfen könne. Er schaute sich nervös um und bemerkte dann, dass noch fünf meiner Mitarbeiter anwesend waren. Plötzlich drehte er sich um und ging."

"Dank meiner Angestellten bin ich noch am Leben"
Erst Tage später wurde dem Lokalbesitzer bewusst, welches Glück er vermutlich hatte: "Dank meiner Angestellten bin ich noch am Leben. Auf Grund dieses Vorfalls habe ich mir einen Hund zugelegt. ,Dolly passt jetzt auf uns alle im Lokal auf."

von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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