So, 17. Dezember 2017

Trotz Freilassung

10.06.2009 14:56

Ehefrau hält an belastenden Aussagen fest

Ungeachtet seiner am Dienstag erfolgten Freilassung beharrt die Ehefrau des 39-jährigen Mödlingers Franz A. auf ihren belastenden Angaben. Franz A. (im Bild mit Rechtsvertreterin Karin Prutsch) war 2008 wegen versuchten Mordes verurteilt worden, hatte aber im Mai 2009 eine Wiederaufnahme seines Verfahrens erwirkt. Nach zwei Jahren im Gefängnis ist der 39-Jährige seit Dienstag wieder auf freiem Fuß.

Die Frau hatte vor Gericht behauptet, dass ihr Ehemann versucht habe, sie am 28. Juni von hinten zu erdrosseln. Ein Privatgutachten nährte aber Zweifel an dieser Version. Dennoch beharrt die Frau auf ihren Aussage, wie ihr Anwalt, Manfred Ainedter, am Mittwoch betonte.

Einen ausführlichen Bericht über die Freilassung und die erste Reaktion des Mödlingers findest du in der Infobox!

Franz A. sei am 28. Juni 2007 alkoholisiert nach Hause gekommen und habe mit seiner Ehefrau ein paar Worte gewechselt. Dann sei sei er in seinem Zimmer verschwunden. "Und dann hat sie schon das Seil um ihren Hals gespürt", meinte der Rechtsanwalt.

"Noch nicht aller Tage Abend"
Der Jurist bezeichnete die "medialen Jubelmeldungen" über die jüngsten Entwicklungen in diesem Fall als "verfrüht". Die Schuldlosigkeit des Mannes sei längst noch nicht erwiesen, zumal die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt eingehende Untersuchungen zum angeblich versuchten Mord in die Wege geleitet habe. "Noch ist nicht aller Tage Abend", so Ainedter. Für ihn ist es durchaus denkbar, dass sich Franz A. nach Abschluss der Ermittlungen neuerlich vor Geschworenen verantworten muss.

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