So, 21. Jänner 2018

Kündigung 2.0

24.04.2009 13:06

Schweizerin wegen Facebook-Besuch entlassen

Eine Schweizerin ist wegen Migräne nicht zur Arbeit erschienen. Ihr Facebook-Profil besuchte sie an diesem Tag allerdings trotzdem – mit fatalen Folgen. Eine Woche nach dem Krankenstand rief sie ihr Chef ins Büro und kündigte sie fristlos mit der Begründung: Wer sich in Facbook einloggen kann, der kann auch arbeiten.

Die 31-Jährige beteuerte zwar, sie habe nur von ihrem Bett aus mit dem iPhone im Internet gesurft. Für den Arbeitgeber, die Versicherungsgesellschaft Nationale Suisse, war dieser Umstand jedoch unerheblich. Die Frau habe nämlich angegeben, sie müsse bei Migräne im Dunkeln liegen und könne nicht am Bildschirm arbeiten. Da sie aber trotzdem auf Facebook aktiv gewesen sei, sei das Vertrauen in sie unwiderruflich zerstört. Deswegen habe man sich von ihr getrennt, erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme.

Die Frau zeigte sich von der Kündigung nicht besonders betroffen, ärgerte sich aber darüber, dass man ihr offenbar nachspioniert hatte.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden