Sa, 18. November 2017

Alles verloren

29.03.2009 20:25

Vierfache Mutter steht vor dem Nichts

Nach dem Hausbrand in Ebreichsdorf steht eine vierfache Mutter vor den Trümmern ihrer Existenz. Die 37-Jährige hat bei einem Wohnhausbrand in Ebreichsdorf (Bezirk Baden) rasch reagiert und drei Kinder gerettet (ihre 15-jährige Tochter Nina war in der Horror-Nacht glücklicherweise bei einer Freundin). Die "Krone"-Familie hilft jetzt der Alleinerziehenden. Erste Kleider- und Sachspenden treffen bei der Feuerwehr ein. Und Bürgermeister Pilz adaptiert eine Ersatzwohnung.

Auch in der Nacht auf Sonntag, auf der ausziehbaren Couch im Wohnzimmer ihrer Mutter, brachte Judith Hanke kaum ein Auge zu. Zu sehr plagen sie die Sorgen um ihre Zukunft und die ihrer vier Kinder. Die Familie hatte bei dem Brand ihres Hauses nur retten können, was alle auf dem Leib trugen.

Hab und Gut wurde zum Fraß der Flammen
Gewand, Dokumente, Fotoalben, Schulbücher oder auch Computer der Kinder, selbst die Babyflaschen des kleinen Leon (neuneinhalb Monate) sind ein Raub der Flammen geworden. "Daher ist es für uns selbstverständlich, der 38-Jährigen unter die Arme zu greifen", sagt Bürgermeister Josef Pilz. Der Beginn einer Welle der Hilfsbereitschaft.

Bub mit Leiter das Leben gerettet
Die Frau war in der Nacht auf Samstag durch einen "dumpfen Knall" aus dem Schlaf gerissen worden. Daraufhin bemerkte sie, dass es in der Küche im Bereich des Dunstabzuges brannte. Zunächst ging die Frau mit dem Säugling und einem Sohn aus dem Haus. Ein weiterer Bub befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Obergeschoß. Judith Hanke reagierte rasch, über eine Leiter gelangte der Bub ins Freie.

In dem Objekt befanden sich auch drei Hühner, eine Schildkröte und mehrere Chinchillas, so die Exekutive. Einige Tiere verendeten bei dem Feuer. Das Haus brannte fast zur Gänze aus, es dürfte nicht mehr bewohnbar werden. 83 Feuerwehrleute standen bei den Löscharbeiten im Einsatz.

Von Kronen Zeitung und krone.at

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