Mi, 22. November 2017

Finanzspritze

28.01.2009 12:23

Land kämpft um die Gemeindezentren

Totgesagte leben länger: Trotz aller Probleme, die kleine Kaufleute haben, gibt es die freundlichen Spezialgeschäfte immer noch. Damit das so bleibt, hat die Landesregierung ein weiteres Förderpaket beschlossen. "Wir steuern vier Millionen Euro bei. Doch die Investitionssumme ist um vieles höher", so Landeschef Erwin Pröll.

Finanzhilfe mit Plan! 450 Projekte - von Tulln bis Wilhelmsburg, von Amstetten bis Zwettl - hat die Landesregierung seit dem Jahr 1998 mit insgesamt zwölf Millionen Euro gefördert.
Dabei wird jede Idee vorher auf seine Machbarkeit abgeklopft. Das Ziel: Die Innenstädte - und ihr buntes Angebot an Waren und Dienstleistungen - sollen erhalten bleiben. Denn dadurch gibt es auch attraktive Arbeitsplätze direkt im Zentrum. Der Erfolg gibt dem Programm Recht. Denn in Summe sind dadurch bisher 65 Millionen Euro investiert worden.

"Wir tun alles, um die Gemeindezentren intakt zu halten"
Förderungen gibt es für Verkehrsleitsysteme ebenso wie für neue Parkplätze, Werbeaktivitäten und Kundenbindungsaktionen. Jetzt wurde diese so genannte NAFES-Aktion um vier Jahre verlängert. Landeshauptmann Erwin Pröll: "Die gewachsenen Handels- und Gewerbebetriebe sind das Herz der Städte und garantieren Einkaufen mit Atmosphäre. Deshalb tun wir alles, um die Gemeindezentren weiter intakt und attraktiv zu halten." Übrigens: Auch die heimische Wirtschaftskammer ist mit im Boot und beteiligt sich finanziell an dieser Aktion.

Von Lukas Lusetzky

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