Mi, 18. Oktober 2017

Erschöpfte Prinzen

27.10.2008 12:16

William und Harry beenden Motorrad-Rallye

Entspannt und gut gelaunt haben die britischen Prinzen William und Harry am Samstag ihre 1.700 Kilometer lange Motorrad-Rallye für einen guten Zweck durch einen Teil Südafrikas beendet. Der nationale Fernsehsender e-tv zeigte die beiden am Abend bei ihrer Ankunft in der Hafenstadt Port Elizabeth fröhlich winkend.

Die beiden 26 und 24 Jahre alten Brüder waren am 18. Oktober mit 80 anderen Teilnehmern - darunter auch einigen Sicherheitsbeamten - im Ferienort Port Edwards zur achttägigen "Enduro Africa 2008" gestartet und hatten während der Rallye immer wieder im Freien campiert. Für die Prinzen stand im Vordergrund, Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln und Zeit miteinander zu verbringen. Das gelinge ihnen ihm Alltag nur selten, so Harry im Vorfeld.

Prinz William als edler Retter
Schon am dritten Tag der Rallye hatte sich William übrigens als wahrer Märchenprinz und Ritter in glänzender Motorrad-Rüstung erwiesen: Der ältere Sohn des britischen Thronfolgers Charles rettete ein Mädchen aus einer misslichen Situation. Die junge Bikerin hatte laut "Sun" große Probleme, mit ihrem Motorrad eine steile Klamm zu überwinden und drohte immer wieder abzurutschen. Sie fiel hinter die Gruppe zurück, der auch die beiden Prinzen angehörten. William erkannte, dass das Mädchen in Gefahr war und fuhr zu ihr zurück. Der britische Galan übernahm die schwere Maschine der jungen Frau und fuhr sie zum Gipfel. Dann marschierte er zu seinem eigenen Motorrad zurück, um auch mit diesem den Hügel zu bezwingen. 

1.500 Pfund Startgebühr
Jeder Teilnehmer musste 1.500 Pfund Startgebühr für den guten Zweck zahlen; insgesamt brachten die Teilnehmer 300.000 Pfund (380.000 Euro) auf. Der Erlös kommt drei Wohltätigkeitsorganisationen zugute. Eine davon heißt Sentebale ("Vergiss mich nicht") und wurde 2006 von Harry in dem von Südafrika umgebenen Gebirgs-Königreich Lesotho mitbegründet.

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