Mo, 21. Mai 2018

InGame-Wahlkampf

15.10.2008 10:50

Obama buhlt in Videogames um Wählerstimmen

Der US-Wahlkampf tobt - bereits in wenigen Wochen entscheidet sich, ob Barack Obama oder John McCain ins Weiße Haus einziehen darf. Da man in dieser Frage naturgemäß so wenig wie möglich dem Zufall überlassen möchte, gehen US-Demokraten bei einer Zielgruppe verstärkt auf Wählerfang: Videospieler. Wie die Website "Gamepolitics" berichtet, lächelt Obama derzeit äußerst werbewirksam von virtuellen Großleinwänden in EAs Auto-Zerstörungsorgie "Burnout Paradise" und anderen Spielen.

"Die Briefwahlphase hat begonnen - VoteForChange.com" - mit diesem Slogan buhlt Barack Obama derzeit um die Gunst der Gamer. Der demokratische Präsidentschaftskandidat setzt dabei voll und ganz auf sogenannte "InGame"-Werbung, also Werbung in Videospielen, die via Internet direkt ins Spiel eingebunden wird.

Damit auch eine möglichst breite Öffentlichkeit davon Wind bekommt, sollen die US-Demokraten gleich in neun Blockbuster-Spielen des Spieleherstellers Electronic Arts Werbung gebucht haben - vom American-Football-Game "Madden 09" bis zum Arcade-Racer "Burnout Paradise". Obama beschreitet damit in der Geschichte des US-Wahlkampfs Neuland.

Laut einem Bericht von "GigaOM" hat EA die Anzeigenschaltungen bestätigt. "Wie die meisten TV-, Radio- und Zeitschriftenangebote akzeptieren auch wir Werbung von glaubwürdigen politischen Kandidaten", heißt es bei dem Spielehersteller. Diese Werbungen reflektieren jedoch nicht die politische Einstellung von EA oder die Meinungen der Entwickler, so das Unternehmen weiter.

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