So, 20. Mai 2018

Jubel in Blau-Weiß

27.09.2008 11:19

VSV feiert in Graz den ersten Saisonsieg

Der VSV hat in der dritten Runde der Erste-Bank-Eishockeyliga den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Villacher Adler setzten sich am Freitag nach Penaltyschießen mit 3:2 bei den Graz 99ers durch. Den entscheidenden Treffer im Shoot-Out besorgte Robby Sandrock. Rekordmeister KAC hat dagegen bei HK Jesenice die erste Saisonniederlage kassiert (Endergebnis 4:5). Die Rotjacken wandelten einen 1:3-Rückstand im Mitteldrittel in ein 4:3 um, nach einem Gegentreffer sechs Sekunden vor der Schluss-Sirene gingen sie trotzdem als Verlierer vom Eis.

Jubel in Blau-Weiß: Der VSV war nach dem 3:2 bei den Graz 99ers sichtlich erleichtert. Die Grazer bestimmten die Anfangsphase und gingen durch Jan (8.) in Führung. Die Villacher kamen jedoch durch die kanadischen Neuzugänge Ferland (11.) und Cavanaugh (18.) jeweils im Powerplay zur Führung, die dann in der Schlussminute des zweiten Abschnitts durch Lange (von den Graz 99ers) wieder egalisiert wurde.

Villacher im Penaltyschießen souveräner
Im Schlussdrittel und der Verlängerung gab es für die 2.500 Zuschauer keine weiteren Tore zu sehen. Kurz vor Ende der Verlängerung hatten die Villacher mit einem Stangenschuss Pech. Im Penaltyschießen scheiterten für die Grazer Jan und Day, während bei den Blau-Weißen nur Elick gegen 99ers-Schlussmann Grumet-Morris das Nachsehen hatte.

Früher Gegentreffer für den KAC
Der KAC ging am Freitag erstmals als Verlierer vom Eis. Bereits nach fünf Minuten fingen die Rotjacken bei Jesenice, trotz Überzahl, den ersten Gegentreffer ein, Ex-Capitals-Spieler Marcel Rodman traf zum 1:0. Die Klagenfurter antworteten prompt: Schneider schaffte nur eine Minute später bei einer 5-gegen-3-Überzahl den Ausgleich, doch Poloncic stellte im Powerplay der Slowenen den alten Abstand wieder her (10.).

Rotjacken drehten das Spiel
Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Hebar gar auf 3:1 (23.). Nun wachten die Rot-Weißen endlich auf: Ratz (25./PP), Geier (32.) und Schneider mit seinem zweiten Tor (37.) drehten das Spiel. So führte der KAC nach 40 Minuten mit 4:3.

"Todesstoß" sechs Sekunden vor Spielende
Hebar sorgte im Schlussdrittel für den Ausgleich Jesenices (46.) und alles schien bereits auf eine Verlängerung hinzudeuten. Doch sechs Sekunden vor dem Ende netzte Razingar nach einem Strömberg-Pass aus kurzer Distanz ein und entschied das Spiel (60.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden