Sa, 24. Februar 2018

ÖFB-Cup

15.09.2008 10:43

KSV ist weiter, aber kein "Geschenk" für DSV

Mit einer großen Party feiert DSV Leoben am Sonntag (ab 9 Uhr) im eigenen Stadion sein 80-jähriges Bestehen, von Meister Rapid gab's am Samstag allerdings kein Geschenk. Die Hausherren "durften" im Cup zwar 1:0 führen, am Ende - nach einer Verlängerung - setzte es aber doch noch eine 1:4-Niederlage. Kapfenberg (im Bild Sencar) gab sich am Spittaler Kunstrasen keine Blöße: Die Abwehr um Debütant Iencsi stand sicher, der Bundesligist siegte 3:0 und steht damit ebenso wie Sturm im Achtelfinale.

DSV Leoben - Rapid 1:4 (1:0) n. V.
Es ist nicht bekannt, was Rapid-Trainer Pacult zur Pause in der Kabine gesagt hat - aber es hat jedenfalls Wirkung gezeigt. Denn in der ersten Hälfte war der Meister, der in stärkster Besetzung (wie beim 5:2 in Linz) antrat, praktisch nicht vorhanden.

Die Donawitzer bestimmten das Match, gingen durch Rauter (nach einem der vielen Rapid-Abspielfehler) in Führung (10.), Muhr hatte zweimal (14., 36.) sogar die Chance aufs 2:0.

Geburtstagsfeier in der Verlängerung verdorben
Wie verwandelt kamen die Wiener aus der Kabine, machten durch Boskovic gleich das 1:1 (47.) und die Steirer konnten sich bei Tormann Pösendorfer bedanken, dass sie überhaupt in die Verlängerung kamen. Maierhofer (95. und 105.) und Hoffer (100.) verdarben den Donawitzern mit drei Toren dann endgültig die Geburtstagsfeier.

Eine traurige Nachricht für die DSV-Fans übrigens am Samstag: Ex-Spieler Vlado Crnjak ist im Alter von nur 54 Jahren verstorben.

Spittal - KSV 0:3 (0:1)
Bei Dauerregen schlug der Bundesligist schon nach zwölf Minuten zu: Sixt legte Bernsteiner - Sencar verwertete den Penalty zum 1:0. Danach kontrollierten die "Falken" die Partie souverän - Spittal konnte trotz Kunstrasenbonus die KSV-Abwehr mit dem rumänischen Debütanten Adrian Iencsi nie gefährden.

Nach der Pause tat Werner Gregoritsch einen Goldgriff: "Joker" Ivica Lucic traf mit der ersten Ballberührung zum 2:0 (46.) - damit war der Sack zu.

Kautz kam erst in der 74. Minute aufs Feld
Für die "Spione" von Sturm und Salzburg gab's eine lange Wartephase: Franco Foda und Heiko Laessig wollte Spittals Stürmer-Talent Christian Kautz sehen - der 17-Jährige wurde aber erst in der 74. Minute eingewechselt. Kurz bevor Ebner "Rot" (84. nach Foul an Sencar) sah und Liendl das 3:0 (89.) erzielte.

Nacher legte Spittal gegen das 0:3 Protest ein, weil Iencsi noch keine Arbeitsbewilligung hat.

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