Fr, 20. Oktober 2017

Tierischer Wächter

06.05.2008 11:40

Ein Bär „bewacht“ Sträflinge in Louisiana

In einem Gefängnis im US-Staat Louisiana sorgt seit kurzem neben Dutzenden Alligatoren und Klapperschlangen ein Bär für zusätzliche Sicherheit vor Ausbrüchen. Am Freitag wurde der tierische Wächter zum ersten Mal auf dem Gelände der Strafanstalt gesichtet, sehr zur Freude der Aufseher: "Ich liebe diesen Bären genau dort, wo er ist", sagte etwa der Beamte Carl Cain. "Keiner unserer Insassen wird versuchen, nachts herauszuschleichen, wenn er auf einen großen Bären stoßen könnte." Diese zusätzliche Wache koste den Steuerzahler außerdem keinen Cent.

Der Bär wurde zum ersten Mal am Freitag auf dem weitläufigen Gelände des Hochsicherheitsgefängnisses gesehen. Der größte Teil des 73 Quadratkilometer großen Areals wird als Bauernhof betrieben, rund 14 Quadratkilometer bestehen jedoch aus unberührten Wäldern. Mitarbeiter des Gefängnisses maßen die Fußabdrücke des Bären und schätzten, dass er rund 200 Kilogramm wiegen könnte.

Maria Davidson von der Umweltbehörde bezweifelt allerdings, dass der Bär einen Ausbruchsversuch vereiteln würde. "Wir hatten in Louisiana nach unserem Wissen noch nie einen Bärenangriff auf Menschen oder Haustiere", erklärte sie.

Weitere tierische Wächter auf dem Gelände
Neben dem neu "engagierten" Wächter lauern auf dem Gelände der Haftanstalt weitere gefährliche Wildtiere wie Alligatoren, Klapperschlangen und Wildschweine, wie die Gefängnisleitung erklärte. Zuletzt versuchte vor drei Jahren ein Häftling auszubrechen. Er wurde gefasst, bevor er das Gelände verlassen konnte.

Symbolbild

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