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24.01.2026

Reise Österreich

Achtsam unterwegs im Winterwald

Österreich Werbung, die Österreichischen Bundesforste und der Österreichische Alpenverein erinnern an die wichtigsten Fair-Play-Regeln, um Wildtiere und Natur zu schützen.

Foto: Chris-stock.adobe.com

Während Skifahren die mit Abstand beliebteste Wintersportaktivität bleibt, wächst das Interesse an Erlebnissen abseits der Piste, darunter Spaziergänge in der Natur, Winter- und Schneeschuhwanderungen. Besonders das Skitourengehen hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe unter Einheimischen und Urlaubern etabliert. „Aktivitäten wie Skitouren oder auch Winterwanderungen bieten die Möglichkeit, Österreichs einmalige Winterlandschaft intensiv zu erleben. Gäste und Einheimische suchen diese besonderen Erlebnisse gleichermaßen. Indem wir uns in der Natur achtsam bewegen und grundlegende Verhaltensregeln beachten, bleibt dieses Erlebnis auch für künftige Generationen erhalten“, sagt Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.

Rücksicht im Winterwald: Wildtiere benötigen besonderen Schutz

Während Naturliebhaber die Winterkulisse für sportliche Aktivitäten nutzen, wird der Wald für Wildtiere zum überlebenswichtigen Rückzugsort. Sobald die Temperaturen sinken und Nahrungsquellen knapp werden, sparen Reh, Hirsch und Co. jede verfügbare Energie. Die Tiere sind zwar bestens an Schnee und Kälte angepasst, Störungen zwingen sie jedoch zur Flucht und rauben ihnen dringend benötigte Kraftreserven. Daher sind Rücksicht und Aufmerksamkeit wichtig. Andreas Gruber, Vorstand der Österreichischen Bundesforste (ÖBf): „Wer im winterlichen Wald unterwegs ist, bewegt sich in einem sensiblen Ökosystem, in dem schon kleine Störungen große Wirkung haben können – etwa für Wildtiere, junge Pflanzenbestände oder den Boden. Ein achtsamer Umgang mit der Natur ist die Grundlage dafür, dass unser Wald seine vielfältigen Aufgaben – als Lebensraum, Erholungsort und Schutzraum – auch in Zukunft erfüllen kann“.

Foto: DoreenB. Photography - stock.adobe.com
Foto: DoreenB. Photography - stock.adobe.com

„Immer mehr Menschen erkennen den Wert unserer Naturräume und begeben sich bewusst dorthin, um Erholung zu suchen und sich sportlich zu betätigen. Das begrüßen wir im Alpenverein, zugleich legen wir aber Wert darauf, dem Lebensraum Natur mit Respekt zu begegnen. Dazu gehört es, Aufstiegs- und Abfahrtsspuren mit Bedacht zu wählen, Wildfütterungen und Aufforstungsflächen zu umgehen, keinen unnötigen Lärm zu verursachen und Touren in der Dämmerung und in der Nacht zu vermeiden“, betont Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins. Der Waldrand sollte nur in direkter Linie durchquert, schneefreie Flächen sollten vermieden werden: Sie sind die Lieblingsplätze der Wildtiere. Zudem gilt: Abstand zu Wildtieren halten und Hunde immer an die Leine nehmen. Auch gut erzogene Hunde lösen Fluchtstress aus. Schutzwälder, die vor Lawinen, Schneemassen, Muren und anderen Naturgefahren schützen, sollten nicht befahren werden. Auch Aufforstungsbereiche und Jungwuchsflächen können schnell übersehen und beschädigt werden. Das Betreten und Befahren von Jungwäldern unter einer Höhe von drei Metern ist laut dem Österreichischen Forstgesetz verboten.

Wolfgang Schnabl ergänz: „Unter dem Motto RespektAmBerg' finden Wintersportler auf unserer Homepage viele weitere Informationen zum Thema. Unterstützung bei der Tourenplanung bietet auẞerdem unser Tourenportal, das alle relevanten Schutzgebiete und Lenkungsmaßnahmen anzeigt.“

Info

Infos zur Kampagne der Österreichischen Bundesforste für ein rücksichtsvolles Verhalten in der Natur auf www.bundesforste.at/natur-erleben/waldfairliebt.html