Anzeige

09.03.2026

Panorama: Das Salzburger Wochenmagazin

Studieren oder nicht studieren?

...das ist am Beginn der Berufslaufbahn die häufig gestellte Frage.

Eine akademische Ausbildung eröffnet Aufstiegschancen. Foto: David Schaffer

Eines vorweg: Man muss nicht unbedingt studieren, um beruflich erfolgreich zu sein. Umgekehrt kann ein abgeschlossenes Studium doch einen beachtlichen Karriereschub leisten. Die Karriereleiter von Nicht-Akademikern ist oft um ein paar Sprossen kürzer als jene von Hochschulabsolventen. Irgendwann kommt man nicht mehr höher, weil viele Firmen Akademiker für Top-Positionen bevorzugen.

Uni oder FH?

Es gibt verschiedene akademische Wege, die ans Ziel – einen Hochschulabschluss – führen: Öffentliche und private Universitäten, Fachhochschulen (FH) sowie Pädagogische Hochschulen (PH). Die Unterschiede sind zum Teil erheblich. Ziel der meisten Universitätsstudien ist es, die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten zu fördern und eine breite Wissensbasis zu vermitteln. Anders bei einem Studium an einer FH oder PH: Hier erhält man eine sehr praxisbezogene Ausbildung für konkrete Berufsbilder auf wissenschaftlicher Basis. Auch unter der Studienalltag scheidet sich wesentlich. Universitäten erwarten von ihren Studierenden ein hohes Maß an Selbstorganisation, der Stundenplan muss in Eigenregie zusammengestellt werden. Gerade für Studienanfänger ist das oft ein Kampf mit Fristen und bürokratischen Hürden. An FH und PH wird hingegen ein vorgegebener Stundenplan absolviert, ähnlich wie in der Schule. Hier besteht auch weitgehende Anwesenheitspflicht, was an Universitäten nicht immer der Fall ist. Die Entscheidung, ob Uni oder FH, ist ein Stück weit also auch eine Frage der eigenen Persönlichkeit.