Für einen sicheren Start in die Motorradsaison im Frühling ist eine gute Vorbereitung - sowohl von Mensch als auch von Maschine essentiell. Sehr viele Unfälle passieren nämlich zu Saisonbeginn aufgrund mangelnder Fahrpraxis und technischer Defekte nach der Winterpause.
Wichtiger Frühjahrscheck
Bevor man mit dem Bike wieder über die Straßen saust, empfiehlt es sich, einige Punkte zu überprüfen. Motorradfahrer sollten den Reifendruck, das Profil und das Alter der Reifen checken. Es ist zudem ratsam, die Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit regelmäßig zu prüfen. Ein weiterer bedeutender Punkt ist die Beleuchtung am Bike, die einwandfrei funktionieren sollte. Auch der Stand von Motoröl, Kühlflüssigkeit und Kettenspannung sollte kontrolliert werden. Nach langer Standzeit sollte man zudem unbedingt eine kurze, langsame Probefahrt machen, um die Funktion der Bremsen und Kupplung zu testen.


Sicherheit geht vor
Es empfiehlt sich, zu Saisonstart an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen, um wieder ein Gefühl für das eigene Bike zu bekommen.
„Die Gefahr der Selbstüberschätzung ist besonders im Frühjahr zu Beginn der Saison sehr hoch. Biker haben häufig noch ihre Fahrpraxis zu Saisonende im Kopf. Nach Monaten des Aussetzens müssen sie sich erst wieder an die Straße gewöhnen. Hinzu kommt im Frühling der kalte Asphalt, der weniger Bodenhaftung für die Reifen bietet“, informiert Martin Kirchler, Leiter der Sektion Motorsport im Polizeisportverein Tirol.
Besonders im Frühjahr sollte man auch auf die Fahrbahnbeschaffenheit achten. Dunkle Flecken auf der Straße könnten Ölrückstände sein. Außerdem ist mit Rollsplit, Sand oder feuchten Stellen auf der Strecke zu rechnen.