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01.04.2026

Krone Extra - April 2026

Was in den Rucksack gehört

Wer in Kärnten in die Berge geht, bewegt sich in alpinem Terrain. Das verlangt Planung. Wir haben nachgefragt bei einer, die es wissen muss: Intersport-Bergexpertin Gabriela Sperl.

Intersport Villach-Chefin Gabriela Sperl ist selbst gerne in den Bergen unterwegs – vor allem in den Julischen Alpen. Fotos: Wallner Hannes

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen locken im Frühjahr wieder die Berge – doch wer hoch hinauf will, sollte vorbereitet sein. Die „Bergkrone“ hat bei Gabriela Sperl, Shopleiterin bei Intersport Villach, nachgefragt, worauf es wirklich ankommt. „Das Wichtigste beginnt direkt auf der Haut“, weiß Gabriela. Gute Funktionsbekleidung sorgt dafür, dass der Schweiß vom Körper wegtransportiert wird und man auch bei Anstrengung trocken bleibt. Darüber kommen je nach Wetter weitere Schichten, eine Wind- oder Regenjacke gehört immer in den Rucksack.

Auch bei den Schuhen gilt: Die Tour entscheidet. „Bei uns in Kärnten greifen die meisten zu knöchelhohen Schuhen, weil viele Wege steinig und anspruchsvoll sind“, so die Expertin.

Im Rucksack selbst darf neben ausreichend Flüssigkeit und einer kleinen Jause vor allem eines nicht fehlen: Vorbereitung. „Eine Stirnlampe, Erste Hilfe und Sonnenschutz gehören immer hinein“, betont Gabriela. Selbst im Sommer sind auch Mütze und Handschuhe kein Fehler.

Bei der Berg- und Wanderausrüstung zeigt sich ein klarer Trend: Viele greifen zu hochwertigen Marken wie Salewa, Ortovox, Dynafit oder Mammut. Gleichzeitig gibt es mit CMP und McKinley Intersport-exklusive Alternativen für Einsteiger bis Profis. „Da findet jeder das Passende“, so die Bergexpertin, die selbst am liebsten in den Julischen Alpen unterwegs ist. „Hinauf auf die Cima di Terrarossa, ins Reich der Steinböcke, oder für eine schnelle Runde nach der Arbeit auf den Dobratsch.“ Und die sympathische Villacherin weiß aus Erfahrung: „Erst die richtige Ausrüstung macht aus einer Wanderung ein echtes Bergerlebnis.“
Hannes Wallner