Nach einem Tag draußen beginnt in der Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge die Zeit für Wärme und Genuss. Thermalwasser, Saunen und besondere Badeplätze treffen auf eine Küche, die eng mit regionalen Produzenten verbunden ist. Gerade im Herbst ergänzen sich beide Seiten: Draußen werden die Temperaturen kühler, während Thermen und Badehäuser zum Aufwärmen einladen. Gleichzeitig beginnt kulinarisch eine Jahreszeit, in der Wild, Fisch, Käse, Getreide, Gemüse und weitere Produkte aus Kärnten auf den Speisekarten stehen.
Wärme zwischen See und Nockbergen
In Bad Kleinkirchheim stehen dafür gleich zwei Thermen zur Verfügung. Die Familien- und Gesundheitstherme St. Kathrein verfügt über die größte Wasserfläche der Kärntner Thermen und verbindet Innen- und Außenbereiche mit Angeboten für Familien. Wer vor allem Sauna und Ruhe sucht, findet im Thermal Römerbad eine großzügige Wellness- und Saunalandschaft auf drei Ebenen.
Auch am Millstätter See lässt sich der Herbst mit Wärme verbinden. Das Badehaus Millstätter See bietet auf rund 4.000 Quadratmetern Saunen, Ruheräume und einen 35 Grad warmen Infinity-Außenpool direkt am Wasser. Der Blick reicht dabei über den See bis zu den umliegenden Bergen. In Spittal an der Drau ergänzt die Drautalperle mit Erlebnisbecken, Rutsche und einem vielseitigen Badeangebot für Familien die Wasserwelten der Region.



Typisch für die Region sind auch kleinere Wellnesserlebnisse unter freiem Himmel. Auf der Millstätter Alm stehen beim AlmBad der AlexanderAlm beheizbare Holzbadewannen bereit. Sie werden mit frischem Quellwasser gefüllt und mit Holz auf Temperatur gebracht. Dazu gibt es Kärntner Frizzante und Almkäse aus der eigenen Sennerei. Ab Herbst 2026 erweitert das SeeBad direkt am Millstätter See dieses Angebot. Zwei Outdoor-Badewannen mit rund 40 Grad warmem Quellwasser ermöglichen ein warmes Bad unmittelbar am See.
Ab ins kalte Wasser
Während die einen im warmen Wasser entspannen, beginnt für andere im Herbst erst die eigentliche Badesaison. Der Millstätter See hat sich in den vergangenen Jahren als Kaltbade-See etabliert. Sobald die Wassertemperatur im Oktober unter 15 Grad fällt, beginnt die Kaltbade-Saison, die bis in den Mai reicht. Auch am Brennsee bietet sich die ideale Möglichkeit zum Kaltbaden an.
Dafür gibt es mehrere ausgewiesene Einstiegsstellen. Im Fischerpark in Döbriach stehen zwei beheizte Umkleidekabinen und ganzjährig geöffnete WC-Anlagen zur Verfügung. In Seeboden befindet sich der Kaltbadeplatz im Strandbad, während das Strandbad Millstatt während der Wintermonate frei zugänglich ist und drei Umkleidekabinen bietet. Bereits bei Wassertemperaturen unter 15 Grad setzt der für das Kaltbaden typische Kältereiz ein. Entscheidend sind dabei ein kontrollierter Einstieg, bewusstes Atmen und eine an die eigenen Erfahrungen angepasste Dauer im Wasser. Danach darf es wieder warm werden: Sauna und Kaltbaden lassen sich in der Region gut miteinander verbinden.



Zirbe, Speik und heiße Aufgüsse
Auch beim Saunieren spielt die Landschaft eine Rolle. Zirbe, Speik und Kräuter aus den Nockbergen werden für verschiedene Aufgüsse eingesetzt. Je nach Sauna reichen die Temperaturen von rund 60 bis 95 Grad. Eis-, Salz- oder Creme-Rituale ergänzen das Angebot. Neben Thermen und Badehaus bieten zahlreiche Hotels Day-Spa-Angebote mit Saunalandschaften, Massagen, Beautybehandlungen und Ruheräumen an.
Kärnten am Teller
Der Herbst ist zugleich Genusszeit. Vom 18. September bis 10. Oktober 2026 stehen bei den Kulinarischen Nächten regionale Lebensmittel und ihre Produzenten am Programm. 13 Hotels und Restaurants gestalten insgesamt 23 Themenabende. 23 Produzenten aus dem Genussland Kärnten liefern dafür einen großen Teil der verwendeten Lebensmittel. Den Auftakt macht am 18. September die „Kulinarische Reise durch Bad Kleinkirchheim“. Vier Stationen bilden ein Menü, das sich von der Rauchkuchl über Kärntner Getreide und Gemüse bis zu Wild, Fisch, Käse und Wein zieht. Danach folgen Themenwochenenden wie „Kärntner Wein trifft Kärntner Kas“, „Vom Reh zum See“, „Kärntner Korn, Kraut & Ruabn“ sowie „Feines aus Rauchkuchl & Selch“. Die Zutaten erzählen dabei viel über die Region. Almkäse, Wild aus den Nockbergen, heimischer Fisch, Getreide, Gemüse und Kärntner Wein werden von Köchen neu kombiniert, ohne ihre Herkunft aus den Augen zu verlieren.
Genuss auch abseits der Restaurants
Regionale Lebensmittel lassen sich im Herbst aber nicht nur bei mehrgängigen Menüs kennenlernen. Jeden Samstag zwischen 18. September und 10. Oktober findet in Bad Kleinkirchheim der GenussMarkt statt. Produzenten bieten dort ihre Erzeugnisse und Slow-Food-Produkte direkt an. Auch auf den Bergen wird gekocht. Während der Kulinarischen Nächte bereitet Showkoch Marco Krainer im PanoramaRestaurant Nock IN und im Bergrestaurant Kaiserburg Gerichte aus regionalen Zutaten zu. Weitere Termine sind das Millstätter Most- und Weinfest am 19. September, der Kulinarische Herbstreigen rund um den Maltschacher See am 20. September sowie das Bad Kleinkirchheimer Slow Food Schmankerl Fest am 26. Oktober.
So spannt sich der kulinarische Herbst vom Marktstand bis zum mehrgängigen Menü und von der Alm bis ins Restaurant. Und wer davor noch im kalten Millstätter See war, kann sich anschließend gleich doppelt auf eine warme Sauna und ein gutes Essen freuen.
Web: www.seeundberg.at
Info
Heiß oder kalt?
Kaltbaden: Döbriach, Seeboden und Millstatt am Millstätter See + Feld am See bei der Biker Lounge Aufwärmen: Thermal Römerbad, Therme St. Kathrein, Drautalperle und Badehaus Millstätter See