Der ORF steht durch den Abschuss seines Generaldirektors wieder einmal in den Negativschlagzeilen. Er ist zum Hort der Politbonzen und der fetten Gehälter geworden. Gehälter, die man auf unverschämte Weise aus den Zwangsgebührenzahlern herauspresst. Die Berichterstattung ist oft politisch eingefärbt und die Diskussionen sind entsprechend besetzt. Jetzt versucht man sich mittels der Frau Thurnher wieder ein wenig in Kosmetik, versucht damit das Werkel zu schminken. Ein Reförmchen da, ein wenig dort gedreht, um das Image anzuheben. Bloß der gelernte Österreicher weiß, so wird das nichts. Der ORF ist seit 1957 zu dem gewachsen, was er heute ist, der lässt sich nicht grundlegend ändern und die Politik zurückdrängen. Dazu müsste man ihn schon privatisieren! Und genau das wird durch eine parlamentarische Zwei-Drittel-Mehrheit verhindert! Denn nüchtern betrachtet hat (von den Blauen einmal abgesehen) niemand ein ehrliches Interesse daran, dass sich hier etwas grundlegend ändert. Der ORF ist nämlich genau so, wie ihn sich unsere Politik zurechtgeschnitzt hat!
Odo Döschl, Leopoldsdorf
Erschienen am Fr, 10.4.2026
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