Im „Drama-Stadel“ ORF zeigt sich wieder einmal ein bekanntes Muster: Wenn es darum geht, hausgemachte Probleme zu lösen – sei es bei der Aufklärung von Missständen oder der längst fälligen Reform der Gehaltsstrukturen –, greift man beim ORF (ganz nach dem Vorbild unserer Regierung) tief in die Tasche der Beitragszahler, um externe Berater zu finanzieren. Als jemand, der diese „Zwangsgebühren“ entrichten muss, stelle ich mir zunehmend die Frage: Über welche Qualifikationen verfügen die Herrschaften in der Führungsetage eigentlich? Nach welchen Kriterien wurden diese Posten besetzt und welche Referenzen wurden vorgelegt, wenn nun für jede „gehirnbedingte“ Entscheidung teure Hilfe von außen benötigt wird? Es ist ein Schlag ins Gesicht jedes Handwerkers, der nur einen Bruchteil dieser fürstlichen Gehälter verdient. Ein Facharbeiter muss für seine Arbeit geradestehen und Lösungen selbst finden – von dem Luxus, bei jeder kniffligen Aufgabe eine externe Beratungsfirma auf Kosten anderer zu engagieren, kann er nur träumen. Es scheint, als gehöre die Überforderung in den Führungsetagen mittlerweile zum guten Ton, solange die Allgemeinheit die Rechnung für die „Entwirrung des Chaos“ übernimmt.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Di, 7.4.2026
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