Laut Medienberichten ist ein millionenschwerer Großauftrag für Steyr Arms an der österreichischen Bürokratie gescheitert. Tunesien untersagte dem Unternehmen die Teilnahme an der Ausschreibung für 8000 Sturmgewehre, da die zuständige österreichische Behörde die Genehmigung für vier Musterwaffen nicht rechtzeitig erteilte. Das Auftragsvolumen betrug fast zehn Millionen Euro, hinzu kamen 25 Millionen Euro für Ersatzteile. Zwar ist eine genaue Einzelüberprüfung bei Waffenexporten sicherlich notwendig, wenn es jedoch festgelegte Termine gibt, sollten auch diese eingehalten werden. Tunesien ist kein kriegsführender Staat, und es wäre wahrscheinlich ein positiver Bescheid als Resultat der Überprüfung herausgekommen. Zwar kam es in Tunesien in letzter Zeit zu einem Rückschlag im Demokratisierungsprozess, doch das kann kein Grund für ein Waffenlieferverbot sein. Hier sieht man, wie politische Ignoranz und übertriebene Bürokratie die Wirtschaft behindern. Kein Wunder, dass Österreich beim Wirtschaftswachstum in der EU auf dem letzten Platz steht. LautIWF-Prognose ist Österreich das einzige Land in Europa, das dieses Jahr in einer Rezession stecken wird.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Mo, 2.6.2025
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Weitere Leserbriefe
9.4.2026keyboard_arrow_downDatum auswählen
Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.