Das Theater um die Ohrringe von Ex-Außenministerin Karin Kneissl ist vollkommen unverständlich. Das Geschenk hat sie von ihrem Hochzeitsgast Wladimir Putin bekommen. Die Hochzeit war ein privates Ereignis. Nur weil jemand ein politisches Amt innehat, so bleibt ein Hochzeitsgeschenk noch immer ein Hochzeitsgeschenk, und niemand hat ein „Anrecht“ auf dieses Geschenk, wobei der „Wert“ der Ohrringe nicht von Bedeutung ist. Laut einem ressortinternen Papier wurde Kneissl mitgeteilt, dass sie aus Gründen der Compliance diese Ohrringe an die Republik Österreich unentgeltlich zu übertragen hat. Kneissl wollte sich von ihrem Geschenk verständlicherweise nicht trennen. Der Kompromiss war ein Leihvertrag. Kneissl war mit diesem Leihvertrag so unzufrieden, dass sie später wieder davon zurückgetreten ist. Seit Februar 2020 befinden sich die Ohrringe in einem Tresor der Republik. Für mich bleibt ein Hochzeitsgeschenk, egal, von wem es ist und egal wer es erhält, immer noch ein Geschenk, und das gehört demjenigen, der es erhalten hat – und sonst niemandem!
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