Drei Wochen sind es noch bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Cortina! Und Österreich hat die erste Medaille bereits in der Tasche. Die bronzene Biathlon-Staffel von 2014 in Sotschi mit Christoph Sumann, Simon Eder, Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch bekommt nachträglich Silber. Der Sprössling von Mesotitsch macht im IBU-Cup auf sich aufmerksam.
Erst im Feber beginnen die Olympischen Winterspiele in Cortina! Dennoch ist schon klar: Österreich bekommt fix eine Medaille. Nämlich die bronzene Biathlon-Staffel von 2014 in Sotschi mit Christoph Sumann, Simon Eder, Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch. Weil die Russen aufgrund von Dopings durch Jewgenij Ustjugow erst zehn Jahre später nachträglich disqualifiziert wurden, wurde man Zweiter.
Übergabe im Rahmen der Bewerbe in Antholz
Die Silber-Medaille wird nun im Rahmen der Biathlonbewerbe in Antholz übergeben. „Emotional ist es komplett wurscht. Wen interessiert heute noch, was vor zwölf Jahren gewesen ist?“, meint Mesotitsch. Finanziell hofft er auf eine Nachbesserung: „Das entscheidet aber das ÖOC. Ich hoffe, dass sie uns etwas auszahlen. Wir werden auf jeden Fall intervenieren! Genauere Infos dazu habe ich noch nicht bekommen.“
Emotional ist es komplett wurscht. Wen interessiert heute noch, was vor zwölf Jahren gewesen ist?
Daniel MESOTITSCH
Als Skitester vor Ort
Bei den Spielen ist Mesotitsch ohnehin vor Ort. „Ich teste die Beläge und die Ski für die Firma Fischer. Das mache ich für alle Athleten und alle Nationen“, erzählt der 49-Jährige. „Seit meinem Karriereende 2019 habe ich damit angefangen. Auf die Corona-Spiele in Peking habe ich gepfiffen!“
Schnellster Österreicher im IBU-Cup
Sein Sprössling Sami machte zuletzt auch große Schritte, feierte in Arber (D) sein Debüt im IBU-Cup. Obwohl am Papier nur die Plätze 79 und 93 stehen, setzte der 21-Jährige ein Ausrufezeichen. „Er war der schnellste Österreicher im Bewerb. Läuferisch ist er schon fast auf dem Niveau von Simon Eder, am Schießstand muss er sich noch verbessern“, meint „Meso“, der seinem Sohn zeitnah den Sprung in den Weltcup zutraut. „Heuer wird es schwer. Aber warum nicht nächstes Jahr? Man weiß noch nicht, wer aufhört und welche Plätze frei sind!“
Coachen wird Daniel seinen Junior aber nicht. „Das ist nervig! Wenn ich als Ex-Athlet andere Vorstellungen als er habe, belastet das die Beziehung. Aber wenn er Fragen hat, berate ich ihn gerne!“
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