Behörde rügte Gemeinde

Prämie nicht bezahlt: Feuerwehrauto „lahmgelegt“

Niederösterreich
17.01.2026 10:00

In Zeiten des Sparkurses und knapper Budgets in den Gemeinden sind Einsparungen leider öfter der Fall – etwa durch Zusammenlegungen von Bereichen. In Obersiebenbrunn (NÖ) allerdings ging es um die Feuerwehr. Für ein Einsatzfahrzeug ist bereits zum zweiten Mal die Versicherung nicht eingezahlt worden.

Als nach zwei Mahnungen über eine nicht bezahlte Versicherungsprämie für ein Feuerwehrfahrzeug sogar die Bezirkshauptmannschaft aktiv werden musste, um die Gemeinde zur Begleichung des Betrages zu bewegen, schrillten bei den Feuerwehrleuten in Obersiebenbrunn die Alarmglocken.

Vor allem, weil dies schon zum zweiten Mal passiert ist, wie Kommandant Leopold Brandstetter bestätigt: „Momentan ist vieles durch die politische Situation offenbar sehr schwierig.“ Er ergänzt aber, dass „man trotz der Fehler weiter ein gutes Einvernehmen mit der Gemeinde haben“ wolle.

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Wir haben den Fall intern abgeklärt – das darf nicht mehr passieren. Ich habe mich bei der Feuerwehr entschuldigt.

Herbert Posch, Bürgermeister Obersiebenbrunn

„Verkettung ungünstiger Umstände“
Bürgermeister Herbert Posch (SPÖ) bestätigt die beiden verspäteten Einzahlungen der Versicherungsprämien und führt sie auf „eine Verkettung ungünstiger Umstände in der Verwaltung zurück“. Von vier Fahrzeugen der Feuerwehr fiel aufgrund des nicht bezahlten Versicherungsbeitrags eines aus.

Wirbel um KI-Tonaufnahme
Genau zum Bereich Verwaltung geht derzeit via Internet eine sehr kritische und mehr als vier Minuten lange Sprachdatei regelrecht viral, die offensichtlich via KI generiert worden ist. „In der Politik hat man nicht nur Freunde“, schüttelt der Gemeindechef den Kopf.

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