Das freie Wort

Medikamente gegen Corona

Jenen, die sich fragen, warum man sich nicht endlich auf die Entwicklung eines potenten Medikaments gegen Corona konzentriert, anstatt Impfungen einzufordern, ins Stammbuch geschrieben. Das Grippevirus wurde 1933 entdeckt bzw. auch nachgewiesen. Das heißt, man hätte relativ lange Zeit gehabt, neben einer Impfung auch ein wirksames Medikament auf den Markt zu bringen. Dies ist bis heute eindeutig nicht gelungen. Die auf dem Markt befindlichen Medikamente verkürzen die Krankheitsdauer in manchen Fällen zwar um etwa 20 Stunden, haben aber auf ihren Verlauf kaum Einfluss. Um überhaupt Wirkung zu zeigen, muss das Medikament schon bei Anzeichen erster Symptome eingenommen werden, was in der Praxis relativ schwierig ist, weil sich im Anfangsstadium Grippe und grippale Infekte ähneln. Eine unnötig häufige Einnahme aber befeuert die Bildung von Resistenzen, von den durchaus nennenswerten Nebenwirkungen einmal abgesehen. Das Mittel soll virostatisch wirken, also die Vermehrung der Viren hemmen, kann diese aber weder eliminieren noch inaktivieren. Die auf dem Markt befindlichen Grippemittel werden deshalb nur noch als komplementär, also ergänzend eingestuft. Zurück zum Corona-Virus, wenn Sie also, anstatt sich impfen zu lassen, lieber auf ein wirksames Medikament warten wollen, dann viel Glück.

Eva Schreiber, per E-Mail

Erschienen am Mi, 29.9.2021

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