Zum Thema „Monsterbau“ neben der Karlskirche gibt es eine einfache und bereits praktizierte Lösung. Ja, die Genehmigung dieses kommerziellen Zweckbaus war schon, wie er jetzt steht, gemeinsam mit dem gesichtslosen Wienmuseum, ein Fehler. Die schnell zu errichtenden und günstigen 0815-Bauten sollten modernen Architekten die Möglichkeiten geben, sich selbst zu verwirklichen und dabei finanziell mitzunaschen. Der Fehler in dem gründerzeitlichen Viertel ist eigentlich nicht die Erhöhung des Gebäudes. Die würde durchaus mit der Umgebung harmonieren. Scheußlich ist nur die Fassade und das Flachdach des Gebäudes, welches vielleicht ganz gut in die heutige kommerzielle Zeit passt, aber niemals an diesen Ort. Wie man das sensibel lösen kann, ohne die Bevölkerung vor den Kopf zu stoßen, zeigt ein Blick auf die Frauenkirche und den Neumarkt in Dresden. Hier wurden die gründerzeitlichen Jahrhundertwendehäuser im Krieg völlig zerstört. Nach einer Zwischenlösung mit der „Platte“-DDR wurde die Umgebung harmonisch der damaligen Zeit nachgebaut und wird von Einheimischen und Touristen gerne angenommen. Natürlich ist der Investitionsaufwand unvergleichlich höher, aber die Versicherungen könnten dann damit werben, an einem wirklich schönen Ort ihren Geschäften und Verpflichtungen nachzugehen.
Mag. Dr. Heinz Geinsperger, per E-Mail
Erschienen am So, 4.3.2018
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