Prommegger freute sich nach seinem 146. Weltcup-Rennen über eine perfekte Leistung am WM-Schauplatz 2011. "Heute hat aber alles super zusammengepasst", jubelte der 27-Jährige, der mit einem Handicap ins Rennen gegangen war. "Ich habe immer noch Probleme mit der rechten Schulter, die ich mir ausgekugelt hatte. Wir haben die Operation noch aufgeschoben. Deshalb bin ich es auch locker angegangen. Aber dass ich heute gewinne ist unglaublich, einfach zu schön, um wahr zu sein."
Unterkofler erreichte so wie Prommegger das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere und zeigte sich als fairer Final-Verlierer. "Ich freue mich, dass Prommegger endlich gewonnen hat. Für mich ist das heutige Resultat sowieso sensationell."
Niederländerin Sauerbreij vor drei ÖSV-Damen
Bei den Damen übernahm Sauerbreij dank ihres zweiten Sieges in Folge die Weltcup-Führung von Heidi Neururer, die sich mit Rang sechs begnügen musste. Dabei war die Niederländerin von einer Grippe geschwächt. "Ich lag die letzten fünf Tage mit Fieber im Bett. Schon nach dem ersten Quali-Lauf waren meine Beine leer, und ich musste mir danach jedes Mal aufs Neue sagen: 'Einmal noch!' Im Finale habe ich dann Vollgas gegeben."
Ihre Endlauf-Konkurrentin Claudia Riegler, die im Finish aufgrund eines Fahrfehlers chancenlos gewesen war, war dennoch zufrieden: "Endlich war ich wieder in einem großen Finale."









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