Doppelter Heimsieg

Marc Berthod gewinnt den RTL von Adelboden

Sport
05.01.2008 20:44
Marc Berthod hat am Samstag den Riesenslalom-Klassiker von Adelboden gewonnen. Der Schweizer setzte sich 0,56 Sekunden vor seinem Landsmann Daniel Albrecht (rechts im Bild) durch. Damit gelang den Eidgenossen ein Doppelsieg und das noch dazu im eigenen Land. Die Österreicher Hannes Reichelt und Christoph Gruber holten den dritten bzw. den vierten Platz.

Benjamin Raich, der nach seinen Siegen 2006 und 2007 den Adelboden-Hattrick verpasste, als Siebenter und Rainer Schönfelder, der nach Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte, als Achter machten das ausgezeichnete ÖSV-Ergebnis perfekt. Stephan Görgl hatte nach dem ersten Lauf noch geführt, fiel jedoch aufgrund eines schweren Fehlers im Finale auf Rang 19 zurück.

23.000 bestens gelaunte Fans sorgten für eine sensationelle Atmosphäre, mit der im Weltcup wohl nur noch das "Nightrace" in Schladming mithalten kann. Und die Schweizer Athleten sorgten dafür, dass sich der Zielraum schließlich in einen Hexenkessel verwandelte. Berthod und Albrecht spielten dabei allerdings auch einen großen Trumpf aus, denn im Gegensatz zur Konkurrenz trainierten die Schweizer vor Silvester drei Tage lang auf dem legendären Chuenisbärgli.

Für Berthod war es der zweite Weltcup-Triumph, der zweite in Adelboden. Vor einem Jahr hatte der 24-Jährige mit Startnummer 60 und nach Platz 27 im ersten Lauf sensationell den Slalom gewonnen.

Reichelt fährt aufs Stockerl
Für den ÖSV-Stockerlplatz hat diesmal ausnahmsweise nicht Raich, sondern Reichelt gesorgt. "Im ersten Durchgang wäre ich beinahe ausgeschieden", meinte der Salzburger, der zur Halbzeit noch Zehnter gewesen war. "Dass ich es noch aufs Stockerl geschafft habe, ist auch für mich sehr überraschend." Für Reichelt, den Sieger des Beaver-Creek-Super-G am 3. Dezember, war es das beste Karriereergebnis im RTL. Das war bis dato Rang fünf in Aare 2006 gewesen.

Das offizielle Ergebnis
1. Marc Berthod (SUI) 2:27,56 Min.
2. Daniel Albrecht (SUI) 2:28,12 + 0,56
3. Hannes Reichelt (AUT) 2:28,14 + 0,58
4. Christoph Gruber (AUT) 2:28,25 + 0,69
5. Manfred Mölgg (ITA) 2:28,26 + 0,70
6. Kalle Palander (FIN) 2:28,36 + 0,80
7. Benjamin Raich (AUT) 2:28,59 + 1,03
8. Rainer Schönfelder (AUT) 2:28,64 + 1,08

9. Jean-Philippe Roy (CAN) 2:28,81 + 1,25
10. Joel Chenal (FRA) 2:28,85 + 1,29
11. Thomas Mermillod Blondin (FRA) 2:29,03 + 1,47
12. Didier Cuche (SUI) 2:29,13 + 1,57
13. Alexander Ploner (ITA) 2:29,20 + 1,64
   . Didier Defago (SUI) 2:29,20 + 1,64
15. Thomas Frey (FRA) 2:29,24 + 1,68
16. Alberto Schieppati (ITA) 2:29,30 + 1,74
17. Jimmy Cochran (USA) 2:29,31 + 1,75
18. Massimiliano Blardone (ITA) 2:29,32 + 1,76
19. Stephan Görgl (AUT) 2:29,33 + 1,77
20. Romed Baumann (AUT) 2:29,46 + 1,90

21. Matthias Lanzinger (AUT) 2:29,53 + 1,97
22. Cyprien Richard (FRA) 2:29,54 + 1,98
23. Andre Myhrer (SWE) 2:29,59 + 2,03
24. Gauthier de Tessieres (FRA) 2:29,61 + 2,05
25. Frederic Covili (FRA) 2:29,89 + 2,33
26. Kjetil Jansrud (NOR) 2:30,16 + 2,60
27. Peter Fill (ITA) 2:30,22 + 2,66
28. Marco Büchel (LIE) 2:30,39 + 2,83

Ausgeschieden:
Marcus Sandell (FIN), Steve Missillier (FRA), Mario Matt, Philipp Schörghofer (beide AUT), Bode Miller, Ted Ligety (beide USA), Markus Larsson (SWE), Davide Simoncelli (ITA), Francois Bourque, John Kucera, Erik Guay (alle CAN)

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(Bild: KMM)



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