Hitzfeld-Nachfolge

Franz Beckenbauer bringt Mourinho ins Gespräch

Fußball
04.01.2008 12:06
Bayern-Präsident Franz Beckenbauer empfindet es als unglücklich, dass täglich neue Kandidaten als Nachfolger für Ottmar Hitzfeld gehandelt werden. Das könne Unruhe in die Bayern-Mannschaft bringen, so der "Kaiser", der sich aber jetzt selbst an den Spekulationen beteiligt. Er hat, zwei Tage nach Hitzfelds Abschiedserklärung, Chelseas Ex-Trainer Jose Mourinho ins Gespräch gebracht.

"Warum nicht? Er könnte bis zum Sommer noch einen Sprachkurs machen", erklärte der Bayern-Präsident in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. Der Hitzfeld-Nachfolger solle "ein ausgebuffter Taktiker sein, der bereits Erfahrung gesammelt hat und die deutsche Sprache beherrscht", meinte der "Kaiser", mit dem Nachsatz: "Unsere Mannschaft braucht einen Hochkaräter."

Der 44-jährige Mourinho hatte nach seinem Abschied von Chelsea im September 2007 angekündigt, er wolle schon bald wieder einen Spitzenclub in Deutschland, Spanien oder Italien übernehmen und dafür auch die jeweilige Sprache lernen. Ein Angebot des englischen Fußball-Verbandes (FA), die Nationalmannschaft zu übernehmen, hatte er abgelehnt.

Als mögliche Nachfolger von Hitzfeld, der am Saisonende seine zweite Dienstzeit in München beenden wird, werden neben dem portugiesischen Starcoach zahlreiche weitere Trainer gehandelt. Die italienische Zeitung "La Stampa" brachte etwa Weltmeister-Trainer Marcello Lippi mit den Bayern in Verbindung.

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(Bild: KMM)



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