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Turin-Affäre

ÖSV-Langläufer für zwei Jahre gesperrt

Sport
22.11.2007 20:14
Der Doping-Ausschuss des Internationalen Skiverbandes FIS hat am Donnerstag in Oberhofen die österreichischen Langläufer Martin Tauber (Bild), Johannes Eder und Roland Diethart wegen Verletzungen der Anti-Doping-Bestimmungen während der Olympischen Winterspiele 2006 für zwei Jahre gesperrt. Dem Trio werden alle errungenen Ergebnisse und Preise seit 18. Februar 2006 aberkannt.

Das Exekutiv-Komitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hatte als Folge der Turin-Affäre im April 2007 die Biathleten Wolfgang Rottmann und Wolfgang Perner sowie die Skilangläufer Tauber, Eder, Diethart und Jürgen Pinter lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen. Gegen Pinter hat die FIS am Donnerstag keine Sanktionen verhängt.

Die Hearings der vier ÖSV-Langläufer vor dem FIS-Doping-Panel fanden am 17. und 18. September 2007 statt. Die Athleten können innerhalb von 21 Tagen gegen diese Entscheidung vor dem Obersten Sportgerichtshof (CAS) ihn Lausanne Einspruch erheben. Wegen des lebenslangen Olympia-Ausschlusses sind Tauber, Pinter, Eder und Diethart bereits vor das CAS getreten.

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