09.11.2007 01:15 |

62 Millionen Euro!

Spanische Unternehmen sammeln Geld für Alonso

Ein spanischer Unternehmerpool mobilisiert sich, um die Rückkehr des zweifachen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso zu Renault zu unterstützen. Drei namhafte spanische Gruppen, der Telekomkonzern Movistar, die Bank "Banco di Bilbao" sowie die Versicherungsgesellschaft "Mutua Madrilena", haben nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport" 62 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, um Alonso die Rückkehr zu Renault zu ermöglichen.

Drahtzieher der Operation ist Renaults Chef Flavio Briatore zusammen mit dem einflussreichen spanischen Finanzmann, Alejandro Agag, dem Schwiegersohn des ehemaligen spanischen Premierministers Jose Maria Aznar. Movistar ist die Mobilfunktochter der Gruppe Telefonica, die Alonso bereits in seinen Jahren bei Renault gesponsert hatte. Laut "Tuttosport" könnte Alonso noch diese Woche den Vertrag mit Renault unterzeichnen.

Alonso war nach der Saison 2006 und zwei WM-Titeln in Folge von Renault zu McLaren-Mercedes gewechselt. Nach vielen Animositäten und einem Erpressungsversuch gegen das eigene Team war der 26 Jahre alte Spanier am vergangenen Freitag vorzeitig aus seinem Dreijahresvertrag entlassen worden.

Als eine Möglichkeit für Alonso galt bis zuletzt auch ein Wechsel zu Red Bull. Neben Renault hat auch Toyota Interesse an dem Asturier bekundet. Ein Wechsel zu Williams ist hingegen wohl vom Tisch, nachdem dort am Mittwoch Nico Rosberg und der Japaner Kazuki Nakajima bestätigt wurden. Hinsichtlich Rosberg dürfte das letzte Wort aber noch nicht gesprochen sein, der junge Deutsche gilt nach wie vor als Kandidat auf die Nachfolge von Alonso bei McLaren. Möglicherweise will sich Alonso nur für ein Jahr binden, um danach zu Ferrari zu wechseln.

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