"Es ist halb zum Vergnügen und halb aus technischen Gründen", erklärte ein Ferrari-Sprecher am Dienstag das "Formel-1-Comeback". Der 38-jährige Schumacher soll seine Erfahrung mit Autos ohne elektronische Fahrhilfen einbringen.
Sein Talent auf einem einspurigen Höllengefährt bewies Schumi schon am selben Tag im spanischen Valencia. Er unternahme eine Testfahrt mit der Ducati des neuen MotoGP-Weltmeisters Casey Stoner - Bilder davon gibt's in der Infobox.
Definitiv kein Renn-Comeback
Hintergrund der Ferrari-Testfahren: Ab 2008 sind die Autos mit einer einheitlichen Elektronik, ohne Traktionskontrolle, ausgestattet. "Michael hat viel Erfahrung mit Autos ohne Traktionskontrolle und ohne elektronische Hilfen. Daher macht es Sinn, dass er uns seinen Input gibt", erklärte eine Ferrari-Sprecherin.
Gerüchte um ein mögliches Formel-1-Comeback Schumachers im McLaren-Cockpit hat Sprecherin Sabine Kehm am Montag entschieden zurückgewiesen. "Michael ist bei Ferrari als Berater unter Vertrag. Da ist er glücklich und wird logischerweise bleiben."
Nachdem McLaren-Mercedes einen Nachfolger von Fernando Alonso sucht, hatte Williams-Teilhaber Patrick Head in britischen Medien gemeint: "Warum holt McLaren nicht Michael Schumacher aus der Rente? Michael ist noch fit. Und ich gehe davon aus, dass es für ihn langweilig ist, nur an der Boxenmauer zu sitzen."
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