Fr, 22. Juni 2018

Derby-Niederlage

05.10.2007 11:04

KAC nach Niederlage gegen VSV weiter ohne Sieg

Recht schwer tut sich Rekordmeister KAC in der laufenden Saison der Erste Bank Eishockey Liga. Am Donnerstag musste sich die Mannschaft im 237. Kärntner Derby dem Villacher SV trotz Heimvorteils in der Verlängerung mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:0/0:1) geschlagen geben. Die Klagenfurter warten damit nach fünf Runden noch immer auf ihren ersten Sieg. Der VSV baute hingegen eine stolze Serie aus - er behielt zum zehnten Mal in Folge auf Klagenfurter Eis die Oberhand.

Der KAC startete sichtlich motiviert in die Partie, geriet aber schon zu Beginn der fünften Minute nach einem Kaspitz-Treffer trotz Überzahlspiels mit 0:1 in Rückstand. Symptomatisch für das erste Drittel, in dem die Klagenfurter aus zahlreichen Powerplays kein Kapital zu schlagen vermochten. Zum einen agierten die unter Druck stehenden Gastgeber bei ihren 18 Torschüssen teils zu hastig, zum anderen fand man in VSV-Goalie Prohaska stets den Meister.

Der große Druck war der Truppe von Manny Viveiros auch im zweiten Spielabschnitt anzumerken, in dem es erneut die Villacher waren, die dank kompakter Defensive und effizienter Chancenauswertung den Ton angaben. Das Powerplay-Verhältnis hatte sich zudem umgedreht, Markus Peintner erhöhte prompt in Überzahl zum 2:0 für den VSV (36.). Der KAC steckte aber nicht auf und kam dank des ersten Saisontreffers von Chris Harand in der 38. Minute noch zum Anschlusstreffer.

Elick-Treffer in der Verlängerung
Auch im letzten Drittel blieb das Bild unverändert. Der KAC stürmte beflügelt von Harands Treffer auf das Tor des Gegners und wurde dafür schließlich auch belohnt. Kapitän Jeremy Rebek netzte nach schönem Solo aus dem eigenen Drittel in der 53. Minute zum 2:2 ein, sorgte für sein erstes Saisontor und eine Verlängerung. Die rote Herrlichkeit währte da aber nur kurz, Mickey Elick machte schon 1:11 Minuten nach Wiederanpfiff den dritten Sieg der "Adler" perfekt.

Der KAC rangiert mit nur zwei Zählern weiter auf dem vorletzten Platz vor den noch punktelosen Ungarn von Alba Volan Szekesfehervar. Der VSV (sieben Punkte) bleibt dank des Erfolgs hingegen der Spitze erhalten.

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