So, 24. Juni 2018

¿Tschickbude¿

02.10.2007 19:00

Tauziehen um Sozialplan beginnt

Das Tauziehen um das Schicksal der insgesamt 330 Mitarbeiter der Linzer Tabakfabrik hat begonnen! Gewerkschaft und Geschäftsführung der Austria Tabak trafen sich in Wien zu einem ersten „Ausloten“. Zentralbetriebsrat Ferdinand Breiteck sagt klar: „Ich fordere die Verantwortung der ATW und der Japaner ein.“

„Wir haben uns in der Gewerkschaft am Wochenende beraten, am Montag gab es ein erstes Zusammentreffen mit der Geschäftsführung. Wir haben beschlossen, die Verhandlungen so schnell wie möglich zu führen, damit die Mitarbeiter bald wissen, wie es für sie weitergeht“, erklärt Breiteck. 2005 waren in Schwaz in Tirol die Zigarettenproduktion und in Fürstenfeld in der Steiermark die Zigarrenfabrik geschlossen worden. Damals hatte es vier Monate gedauert, bis für die Belegschaft der beiden Standorte Sozialpläne fixiert waren. 70 der 130 damals betroffenen Arbeitnehmer hatten sich in einer Stiftung drei Jahre lang umschulen lassen.

„Bei uns sind es mehr als doppelt so viele Arbeitsplätze“, rechnet Breiteck mit einer entsprechend langen Vorlaufzeit. Bei der Austria Tabak hält man sich bedeckt. Sprecher Helmut Dumfarth: „Wir haben alles langfristig voraus angekündigt. Es gibt keinen Stress, das Linzer Werk wird erst Ende 2009 runtergefahren.“ Laut Landesrat Sigl ist für Mitte Oktober ein runder Tisch geplant.

 

 

Foto: Richard Schmitt

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