19.08.2007 13:23 |

Bergung im Nebel

Bergsteiger am Dachstein in Felsspalte gestürzt

Trotz dichten Nebels ist es Rettungskräften am Samstag gelungen, einen in eine Felsspalte gestürzten Tschechen per Hubschrauber im Dachsteingebiet zu bergen. Der schwerverletzte Bergsteiger wurde ins Krankenhaus im steirischen Schladming gebracht.

Der Bergsteiger war am Koppenkarstein im Dachsteingebiet unterwegs, als er in rund 2.700 Metern Höhe plötzlich in eine fünf Meter tiefe Felsspalte stürzte. Seine Begleiterin informierte sofort die Bergrettung. Trotz dichtem Nebels beteiligte sich der in Niederöblarn stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 14 an der Suche.

"Zunächst konnten wir durch die dichte Nebelsuppe so gut wie gar nichts sehen", schilderte ÖAMTC-Flugretter Armin Trinkler den schwierigen Einsatz. Nach knapp zwei Stunden ergebnislosem Suchens klarte es ein wenig auf. Schließlich wurde der Verletzte entdeckt und mit einem Seil geborgen. Mit schweren Verletzungen wurde der Tscheche ins Krankenhaus Schladming gebracht.

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