French Open

Keine Chance für Bammer gegen die Nummer eins

Sport
04.06.2007 10:27
Österreichs Tennis ist in den Einzelbewerben der French Open 2007 nicht mehr vertreten. Sybille Bammer musste sich am Sonntag in Paris in ihrem ersten Grand-Slam-Achtelfinale der topgesetzten Belgierin und zweifachen Titelverteidigerin Justine Henin nach 1:24 Stunden mit 2:6 und 4:6 geschlagen geben. Sie kann sich aber mit einem Scheck über 66.250 Euro und dem Vorstoß in die Top 20 trösten.

Die 27-jährige Oberösterreicherin, die an der Seine als Nummer 20 gesetzt war, hatte sich als erste ÖTV-Spielerin seit Barbara Schett (US Open 2001) für die letzten 16 bei einem der Major-Turniere qualifiziert. Mama Bammer konnte am französischen Muttertag nicht wirklich an ihre zuvor gezeigten Leistungen anschließen. Auch Henin war von ihrer Höchstform weit entfernt.

Die Oberösterreicherin bäumte sich zwar im zweiten Satz beim Stand von 1:4 noch auf und schaffte mit zwei Rebreaks sogar noch das 4:4, doch dann machte Henin den Sack zu. Henin ist somit quasi der Österreicher-Schreck dieser French Open. In der zweiten Runde hatte sie auch Tamira Paszek ausgeschaltet, dabei allerdings mehr Mühe gehabt.

Henins nächste Gegnerin ist Serena Williams
Die Belgierin trifft nun in einem mit Spannung erwarteten Duell auf die Amerikanerin Serena Williams. Williams kam zu einem 6:2, 6:3 gegen Dinara Safina aus Russland. Auch Nicole Vaidisova aus Tschechien und die Russin Swetlana Kusnezowa zogen in die Runde der letzten Acht von Roland Garros ein. Vaidisova gewann gegen Tathiana Garbin aus Italien, Kusnezowa gegen Shahar Peer aus Israel.

 

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