5 Wildunfälle

Im April ist Risiko am höchsten!

Im April ist die Gefahr von Wildunfällen am größten, in Walding passierten nun in zwei Stunden gleich fünf. Der Grund: Rehböcke stecken ihre Reviere ab und jagen jüngere und schwächere Nebenbuhler weg - oft direkt auf die Straße. Autofahrer sollten bremsbereit fahren, abblenden und Wild am Fahrbahnrand durch Hupen warnen.

Mittwoch von 20 bis 22 Uhr ließen in Walding vier Rehe und ein Feldhase das Leben auf der Straße. Die Autos wurden beschädigt, die Lenker kamen mit dem Schrecken davon. „Eine ungewöhnliche Häufung“, staunten Polizisten. Wildbiologe Christopher Böck vom Landesjagdverband kennt die Ursache: „Die Verlierer der Revierkämpfe müssen flüchten und dabei oft mehrere Straßen überqueren. Jedes Jahr werden etwa 12.000 Rehe überfahren.“

Routen, die das Wild bevorzugt, sind mit Gefahrenzeichen gekennzeichnet: Dort also bremsbereit fahren. „Und wenn ein Reh drüberläuft, folgen meist weitere nach“, warnt Böck. Hasen hoppeln jetzt gern auf Straßen, weil dort in kühlen Nächten Sonnenwärme gespeichert ist.

 

 

 

Foto: Markus Schütz

Dienstag, 18. Mai 2021
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