Der Kärntner Marin Koch belegte bei veränderten Bedingungen gegenüber dem Training, das er am Donnerstag klar dominiert hatte, als bestplatzierter Österreicher den fünften Rang (203,5/204,5). Den angepeilten Podestplatz verpasste der Team-Olympiasieger im Ersatzbewerb für Vikersund um 10,2 Punkte.
Mit der Sonne war am späten Nachmittag auch der Aufwind verschwunden, bei dem Koch seine Qualitäten optimal auszuspielen vermag. "Das ist kein Wunschkonzert, es ist nicht so gut gelaufen wie erhofft", bilanzierte Koch, der mit seinem ersten Sprung nicht vollends zufrieden war. "Aber es war ein absolut faires Springen, Platz fünf ist sehr gut und es kommen ja noch zwei Flugtage."
Koch, der sich im Finale von Rang sieben verbesserte, war der einzige Österreicher in den Top Ten. Andreas Kofler belegte Rang elf und ÖSV -Rekordler Andreas Widhölzl konnte sich mit den Rückenwind-Bedingungen neuerlich nicht anfreunden. "So macht es nicht viel Spaß", meinte der Tiroler, der ohne 200-m-Flug blieb. Er landete nur auf Rang 20 und damit auch hinter seinen Landsleuten Thomas Morgenstern (15.), und Wolfgang Loitzl (16.).
Malysz übertraf bei seinem ersten Erfolg in Planica als Einziger die Hillsize von 215,0 Meter, bei den herrschenden Bedingungen hatte die Jury den Anlauf recht knapp bemessen. Ein spannendes Weltcup-Finale kündigt sich an, denn Jacobsen verbesserte sich mit einem 210,5 m Flug im Finale von Rang 12 auf 6.
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