23.03.2007 13:03 |

Schwimm-WM

"Großkampftag" für OSV zum Melbourne-Auftakt

Finalteilnahmen darf man sich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht erwarten, doch für Österreichs Schwimmer beginnt die WM in Melbourne am Sonntag mit einem „Großkampftag“. Sieben Athleten bestreiten in der Rod Laver Arena ihre ersten Vorläufe. Neue nationale Rekorde haben sich Birgit Koschischek sowie Dominik Koll und David Brandl vorgenommen, Mirna Jukic gibt ihr Comeback auf der großen Bühne.

Die 200 Meter Lagen sind für die WM-Dritte von Montreal 2005 aber nicht mehr als ein Einschwimmen für die ab Montag folgenden Bewerbe auf der Brust-Lage. Ihr jüngerer Bruder Dinko Jukic gibt in Melbourne sein WM-Debüt. Auf den 18-Jährigen wartet ein Mammutprogramm mit vier Einzelstrecken und einer Staffel, das am Sonntag mit 50 Meter Delfin beginnt.

Rekordduelle nur untereinander
Dass auch er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, will Maxim Podoprigora beweisen. Der Ex-Europameister hat mehr denn je an sich gearbeitet und dabei vor allem auf Krafttraining gesetzt. Koll und Brandl dürften um den OSV-Rekord (400 Meter Kraul) duellieren. Wie bei der EM in Budapest muss Koll vorlegen. „Wenn er meinen Rekord knackt, dann sollte das genug Motivation sein“, meinte sein Trainingspartner. Koll hat als großes WM-Ziel am Montag ohnehin das Halbfinale über 200 Meter im Visier. Das 16-jährige Allround-Talent Nina Dittrich tritt wie Mirna Jukic über 200 Meter Lagen an.

Rogan geht am Montag ins Rennen
Koschischek ist nach der Absage von Fabienne Nadarajah, die erst am Mittwoch (50 Meter Rücken) ins WM-Geschehen eingreift, die einzige OSV-Starterin über 100 Meter Delfin. Dort will die Wienerin ihren Rekord erstmals unter eine Minute drücken. In Budapest war sie als 13. eine Hundertstel-Sekunde an der Schallmauer vorbeigeschwommen. Markus Rogan bestreitet sein erstes Rennen am Montag mit Vorlauf und Semifinale über 100 Meter Rücken.

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